JIMI 2026 Zeitung für Jazz, Neue Musik, Klassik 2.0, Klang, Elektro, Medien und Green Culture ist online.
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Christian Bischof © Franziska Binder

München.

mai.ORGEL.26
5. Internationale Orgelwochen "
30.04. – 17.05.2026

Klangkultur in Bewegung – Vom 30. April bis 17. Mai 2026 finden in München St. Margaret die 5. Internationalen Orgelwochen "mai.ORGEL.26" statt. Die Reihe versteht sich nicht als klassisches Festival, sondern als bewusst gestalteter Raum für vielfältige künstlerische Positionen und Klangvorstellungen.
Die „Mainachtsklänge“ eröffnen die Wochen mit mehreren Kurzkonzerten und einer Orgelführung. Das Geschehen am Spieltisch wird auf Großbildleinwand in Kirchenschiff übertragen. Ein Schwerpunkt liegt 2026 auf der französischen Tradition mit Daniel Roth, der neben einem Konzert auch einen Meisterkurs leitet. Weitere Abende widmen sich Bach, Mendelssohn, Reger, der spanischen Orgelschule sowie symphonischen Transkriptionen. „Im Zentrum steht die Margaretenorgel, die mit ihren klanglichen Möglichkeiten zu den bedeutendsten Orgelinstrumenten Oberbayerns zählt,“ erläutert Christian Bischof, Künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte an St. Margaret und Orgelsachverständiger der Diözese.

kirchenmusik-stmargaret.de

Vikingur Olafsson © Ari Magg

PULSE 2026
«Time and Space» Víkingur Ólafsson
08. – 17.05.2026 

Der Pianist Víkingur Ólafsson kuratiert Lucerne Festival Pulse im Mai 2026. Ab 8. Mai findet erstmals das neue Festival Pulse statt. Ólafssons erste Ausgabe schafft mit dem Motto «Time and Space» Verbindungen von Johann Sebastian Bach bis in die heutige Zeit. Bachs Goldberg-Variationen werden in einer neuen Spielstätte visualisiert, mit einer Lichtinstallation des isländisch-dänischen Künstlers Olafur Eliasson.

Lucerne Festival Intendant Sebastian Nordmann lanciert mit Pulse ein neues Festival, das der isländische Pianist Víkingur Ólafsson kuratiert. Am Anfang steht vom8. bis 10. Mai 2026 ein Kunst-Musik-Projekt in Meggen: Auf J. S. Bachs Goldberg-Variationen, interpretiert von Víkingur Ólafsson, reagiert der bildende Künstler Olafur Eliasson in Echtzeit mit der Lichtinstallation The Shadows of Sounds and the Unforeseeable Shapes of Love. Im KKL Luzern finden vom 14. Mai bis 17. Mai, am Auffahrts-Wochenende, insgesamt fünf Konzerte statt. Mal steht Ólafsson als Solist im Mittelpunkt, mal tritt er gemeinsam mit anderen international renommierten Künstler:innen und Klangkörpern auf oder überlässt ihnen die Bühne. Dazu zählen das Mahler Chamber Orchestra, der MDR-Rundfunkchor, das Danish String Quartet, Thomas Adès, Elim Chan und Patricia Kopatchinskaja.

«Pulse steht für ein Festival, das dem Rhythmus des Denkens und Fühlens folgt. Es will mehr sein als ein Klavier-Festival», erklärt Sebastian Nordmann, der Ólafsson für drei Jahre engagiert hat. «Ich habe Víkingur Ólafsson in den vergangenen Jahren als großartigen Pianisten, aber auch begnadet kreativen Programmgestalter kennengelernt. Für Víkingur ist Musik die vereinende Form aller Kunstformen, er sieht Musik in der Architektur oder in der Bildenden Kunst. Die Zusammenarbeit in Meggen mit dem großartigen Lichtkünstler Olafur Eliasson trägt diesem Konzept Rechnung und gibt diesem Festival eine ganz eigene, neue Dimension.»

Víkingur Ólafsson ergänzt: «Ich bin überglücklich und fühle mich zutiefst geehrt, diese neue Aufgabe in Luzern übernehmen zu dürfen. Musik ermöglicht uns, Zeit und Raum neu zu erleben, indem sie unsere Wahrnehmung beider durch Tonhöhe, Rhythmus und Akustik verändert und verstärkt. Das Thema ‹Time and Space› für Pulse 2026 ermöglicht es uns, eine kleine Reise durch die Jahrhunderte und Länder zu unternehmen und dabei verschiedene Weltanschauungen und völlig unterschiedliche Persönlichkeiten miteinander zu verbinden. Während des gesamten Festivals wird es Spuren von Bach geben – dem für mich modernsten Komponisten aller Zeiten.»

www.lucernefestival.ch


Portrait of Olafu Eliasson © Lars Borges

© Andreas Behrendt, Perleberg

Perleberg

RAUM – KLANG – BILD – PERLEBERG 2026

Perleberg, mit seiner dreischiffigen gotischen Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der Stadtkirche St. Jacobi auf dem Großen Markt der ehemaligen Hansestadt bietet den idealen Aufführungsort für eine Vielzahl von Konzerten und kulturellen Veranstaltungen unter der künstlerischen Leitung des Komponisten, Chorleiters und Kirchenmusikers der Gesamtkirchengemeinde Perleberg, Andreas Behrendt.
KLANG – BILDER im geistlichen und weltlichen Kontext.
RAUM – KLANG aus Vergangenheit und Gegenwart.                                                          
Illuminierte RAUM –BILDER machen auf raffinierte Weise architektonische Details im anderen Licht erfahrbar. Das Prignitzer Chorprojekt Perleberg unter der Leitung des künstlerischen Leiters lädt ein zu Mitmach-Konzerten. Weltlich, geistlich, interkonfessionell, Konzerte, im Dialog mit anderen Kulturen und Epochen. Ensembles für Alte Musik und international renommierte Jazzsolisten.
Highlight - Samstag, 26.09.2026 um 20 Uhr
Dialogkonzert – The Expanding Time - Die sich ausdehnende Zeit
Steinharfe, Mittelalterlicher Vokalmusik, Jazz, Improvisationen und Neue Musik sowie Sufi Lyrik Radia von Basra - Rasha Ragad (Rezitation) Uli Kempendorf (Saxofon), Kalle Kalima (E-Gitarre), Andreas Behrendt (Komposition/Orgel) Burkard Wehner (Vokalensemble Vox Nostra)        

www.abclassics.de                                                                                                                      

Francesco Tristano © Antoni Bofill

Bamberg

Club Symphony
16.06.2026, 20 Uhr

Klassik trifft auf Techno: Die Bamberger Symphoniker erschaffen eine spielerische Melange aus Tradition und Innovation und verwandeln unsere Konzerthalle wie schon in der vergangenen Saison bei unserer ersten Club Symphony in einen pulsierenden Club. Wie wunderbar und kreativ dieses Abenteuer funktioniert, wird das Publikum an diesem etwas anderen Abend auf unwiderstehliche Art und Weise genießen können. Zu Gast sind dafür zwei sympathische Künstler, die als erfahrene Brückenbauer zwischen E- und U-Musik begeistern: Zusammen mit dem Pianisten und Keyboarder Francesco Tristano und unter der Leitung des Dirigenten Dzijan Emin lassen sie voller Spielfreude die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen. Und das wird eine fesselnde Erkundungsreise, da die Klänge ihres Symphonieorchesters mit den avantgardistischen Texturen, treibenden Sounds und mitreißenden Rhythmen von elektronischer Musik verschmelzen. Die faszinierende Schnittmenge, die dabei entsteht, sorgt für spannende und atmosphärische Erlebnisräume. Klassische Werke gehen in dem Programm fließend in die komplex gewebten Kompositionen von Dzijan Emin und Francesco Tristano über – und bei diesem experimentierfreudigen Mix wirkt der Graben zwischen den angeblich so unterschiedlichen musikalischen Welten plötzlich überhaupt nicht mehr groß

www.bamberger-symphoniker.de

Francesco Tristano © Antoni Bofill

Bergen (N)

International Festival Bergen
27.05.–10.06.2026

Seit über 70 Jahren ist das Internationale Festival von Bergen ein internationaler Treffpunkt für kreative Kräfte und Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund. Das Programm baut auf klassischer Musik und Theaterkunst auf und verzweigt sich in verschiedene Richtungen. Das Festival umfasst internationale Stars und Newcomer, große Konzertsäle und intime Konzerte, Altes, Neues und alles, was entsteht, wenn sie zusammenkommen, wenn Kunstformen aufeinandertreffen, in Begegnungen zwischen Tradition und Erneuerung, Reflexion und Freude, Bühne und Zuschauerraum.

www.fib.no/en

© Sophia Hegewald für Beethovenfest Bonn

Bonn

Beethovenfest
03.09.–03.10.2026

Das Beethovenfest Bonn gehört zu den größten und innovativsten Klassikfestivals in Deutschland. Beethoven wuchs in Bonn auf und erlebte hier seine prägendsten Jahre. Das Festival möchte den Geist des jungen, progressiven und zugewandten Beethoven weitertragen und ein Umfeld für Künstler:innen schaffen, Beethovens Werk im 21. Jahrhundert erlebbar zu machen. Alljährlich im September veranstaltet das Beethovenfest rund 80 Konzerte – vom großen internationalen Orchester bis hin zum Pop-Act – sowie Talks, Ausstellungen und Workshops für alle Menschen.

www.beethovenfest.de

Lera Auerbach © Cezary Rucki

Dortmund

Zeitinsel-Festival
mit Lera Auerbach
05. – 07.11.2026

Lera Auerbach ist nicht nur eine weithin anerkannte Dirigentin, Pianistin und Komponistin. Auch als preisgekrönte Dichterin und bildende Künstlerin hat sie sich einen Namen gemacht. Mit ihr widmet das Konzerthaus Dortmund das Zeitinsel-Festival der Saison 2026/27 einer der gefragtesten und spannendsten kreativen Stimmen.

In enger Zusammenarbeit mit Lera Auerbach hat das Konzerthaus ein Zeitinsel-Festival geplant, das neben ihren Hauptwerken, Kammermusik und Einblicken in ihre Kunst auch neue, für das Konzerthaus eigens konzipierte Projekte umfasst. Der Auftakt am 5. November bringt direkt eine Uraufführung: Das Ariel Quartet, mit dem die Komponistin eine lange Zusammenarbeit und viel gemeinsame Konzerterfahrung verbindet, hebt das vom Konzerthaus Dortmund beauftragte 11. Streichquartett aus der Taufe. Auch eins von Auerbachs Kernwerken, die Sinfonie »Arctica«, erfährt eine Neuerung: Die Komponistin arbeitet das Werk nach Begegnungen mit Ältesten verschiedener indigener Volksgruppen um und ergänzt Texte in den Sprachen der Inuit: »Es schöpft aus arktischen Mythen, ihrer Sprache und elementaren Kräften. Es lauscht dem Norden nicht als Territorium, sondern als Orakel«, erklärt sie. Diese »Arctica« befasst sich natürlich mit der unfassbaren Schönheit der Arktis, ihren Klängen wie dem traditionellen Kehlkopfgesang, aber auch mit der Frage, wie die Arktis sich in Zeiten des Klimawandels verändert. Wichtiges Element der Aufführung ist neben Bildern, die in Kooperation mit »National Geographic« gezeigt werden, die Mitwirkung von Inuit an der Sinfonie und am vertiefenden Gespräch im Salon mit Intendant Raphael von Hoensbroech. Dazu macht ein reiches Instrumentarium die Welt der Arktis hörbar, darunter eine Schamanentrommel, Whistles, Eisblöcke und ein Theremin, das Töne ohne Berührung praktisch aus der Luft erzeugt und dem das Publikum auch in einem Workshop näherkommen kann.

Zum Abschluss des Festivals erklingt Lera Auerbachs monumentales Werk »72 Angels« durch Chorwerk Ruhr und das Raschèr Saxophone Quartet. Wo »Arctica« sich der realen Welt und der Verletzlichkeit des globalen Ökosystems zuwendet, richtet »72 Angels« den Blick in den Himmel. Auerbach entwirft ein überkonfessionelles Klanggebäude, das 72 Engelsnamen in Musik umsetzt und die Tradition verschiedener Kulturen – ob abrahamitische Religion, hinduistische Devas oder zoroastrische Yazatas – durch das Motiv der Engel miteinander verbindet. Mit dem Schluss-Epilog, einer leisen Meditation, die auf Obertönen basiert, endet die Zeitinsel. Sie kann etwas in uns anstoßen, Fragen an unsere Zeit stellen in Bezug auf den Menschen und sein Verhältnis zu Natur, Technologie und Macht – damit, wie Lera Auerbach es ausdrückt, »etwas übrigbleibt«.

www.konzerthaus-dortmund.de

Yusan_ illya © Anastasiia Khlibnyk

Hamburg

Musikfest Hamburg
01.05.–03.06.2026

Zwischen Apokalypse und Neuanfang: Die kommende Ausgabe des Internationalen Musikfests Hamburg steht unter dem Motto „Ende“ und präsentiert Aufführungen großformatiger, abendfüllender Meisterwerke zum Festivalthema wie Franz Schmidts Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“, Richard Wagners „Götterdämmerung“, Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ und Leonard Bernsteins „Mass“. Dem Jahrhundertjazzer Miles Davis sowie dem großen deutschen Komponisten Hans Werner Henze sind ausführliche Schwerpunkte mit jeweils mehreren Konzerten gewidmet. Die 45 Veranstaltungen des Festivals werden gleichermaßen getragen von den großen Hamburger Orchestern und von Klangkörpern wie der Academy of St Martin in the Fields, der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder Teodor Currentzis’ Orchester Utopia. Zu Gast sind wieder einige der faszinierendsten Künstler:innen unserer Zeit, unter ihnen Elīna Garanča, Janine Jansen, Daniil Trifonov, Arcadi Volodos, Leonidas Kavakos und Christian Tetzlaff. Außergewöhnliche Projekte wie eine inszenierte Hommage an den 70er-Jahre-Kultfilm „Das große Fressen“, ein Abend mit Zirkusakrobaten und Musik von Gustav Mahler oder ein Haydn-Konzert des Ensemble Resonanz, in dem Meret Becker Texte von Wolfgang Herrndorf liest, runden das Programm ab. Die Reihe „Lost Music“ präsentiert Musiktraditionen aus aller Welt, die vom Aussterben bedroht sind. 

www.elbphilharmonie.de

A Club Opera Treppenhausorchester © Andreas Graf Presse

Herrenhausen

17. KunstFestSpiele Herrenhausen
22.05.–07.06.2026

Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind ein jährlich stattfindendes internationales Festival in Hannover. Das interdisziplinäre Programm mit Konzerten, Musiktheater, Hybrid Art, Performances, Club und Tanz sowie Installationen internationaler Künstler:innen aus der bildenden Kunst lädt das Publikum in jedem Jahr zu einmaligen künstlerischen Erfahrungen ein.

2026 ist ein besonderes Jahr für die KunstFestSpiele Herrenhausen: In ihrer ersten Festivalausgabe öffnet die neue Intendantin und Komponistin Brigitta Muntendorf zwischen barockem Garten und digitaler Welt neue Perspektiven auf Kunst und Gesellschaft – innovativ, überraschend und für alle zugänglich. Vom 22.05. bis 07.06.2026 präsentieren die KunstFestSpiele in ihrer 17. Ausgabe mit dem Zusammenspiel von Kunst, Technologie und Wissenschaft ein Programm voll neuer künstlerischer Formate.

www.kunstfestspiele.de

Tuned

Ein bundesweites Netzwerk wird ins Leben gerufen zwischen Festivals, die künstlerisch, programmatisch und organisatorisch bereits neue Konzertformen und Arbeitsweisen erproben und dabei je eigene Innovationsansätze, programmatische Profile und Produktionsbedingungen repräsentieren. Dafür ausgewählt wurden zunächst das Beethovenfest Bonn, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Detect Classic Festival, das Mozartfest Würzburg, das Festival PODIUM Esslingen, die Thüringer Bachwochen und die Initiative TONALi Hamburg. Die Festivalpartner im Netzwerk sollen gemeinsam und je eigenständig neue Modelle und Ansätze bei der Konzertgestaltung etwa im Umgang mit Partitur, Komposition, Inszenierung, Kontextualisierung, Choreografie und Kanon entwickeln. Gleiches gilt im Bereich der Organisation etwa bei der Entwicklung nachhaltiger Touring- und Residenzmodelle oder dem Aufbau langfristiger künstlerischer Kooperationen. Neue Ideen sollen auch für die Zusammenarbeit mit dem Publikum oder lokalen Musikszenen ausprobiert werden.

Vom 10. bis 12. November 2025 fand das tuned Ideenfestival zur Zukunft der Klassik im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum statt. Mehr als 300 Teilnehmende aus der Klassikszene waren dabei, darunter Leitungen von Festivals, Konzerthäusern, Orchestern und freien Ensembles, Komponistinnen, Dramaturgie, Kulturmanagement sowie Vertreter aus Forschung, Hochschulen und Verbänden.

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/musik_und_klang/detail/tuned.html

Musikfest auf dem Lande, Pronstorf @ Christian Schaffrath

Schleswig-Holstein

Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) 2026
04.07.–30.08.2026

Vom 4. Juli bis zum 30. August präsentiert das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) in seiner 41. Ausgabe ein stimmungsvolles Programm mit hochkarätigen musikalischen Erlebnissen. Im Zentrum stehen die schwedische Hauptstadt Stockholm und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova.

Der kommende Festivalsommer versammelt eine Vielzahl international gefeierter Solistinnen und Solisten, darunter Anastasia Kobekina, Jan Lisiecki, Avi Avital, Yo-Yo Ma, Benjamin Appl, Martin Fröst, Håkan Hardenberger, Nina Stemme, Xavier de Maistre, Claire Huangci, Asya Fateyeva, Anne Sofie von Otter, Daniel Hope, Tabea Zimmermann, Ray Chen, Hilary Hahn, Daniil Trifonov, Hayato Sumino, Rolando Villazón, Midori, Vivi Vassileva, Grigory Sokolov und Jess Gillam. Darüber hinaus gestaltet der Posaunist und Sänger Nils Landgren, der 2026 seinen 70. Geburtstag feiert, eine Reihe von Konzerten: Bei seinem Debüt mit dem Festivalorchester treffen in Vincent Peiranis „Time Reflexions“ sinfonische Klänge auf fließende Jazz-Melodik. In einem Programm mit dem Geiger Daniel Hope spannt Nils Landgren einen weiten Bogen von Bachs Meisterwerken bis hin zu Stings zeitlosen Songs. In „Sonnets of Darkness and Love“ des schwedischen Komponisten Sven-David Sandström ist er in doppelter Funktion als Posaunist und Sänger mit dem Swedish Radio Choir zu erleben. Und gemeinsam mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und einer Band aus Freunden präsentiert Nils Landgren sein Album „Love of my life“ mit anrührenden Eigenkompositionen und Songs von Cat Stevens, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Joe Sample und Ida Sand.

www.shmf.de

2026_Banner Queen Elisabeth Competition

Brüssel (B)

Queen Elisabeth Competition
Cello 2026
4.5. – 10.6.2026

Seit 75 Jahren verhilft der Königin-Elisabeth-Wettbewerb seinen Preisträger:innen und Belgien zu internationalem Ruhm Im Jahr 2026 wird der Königin-Elisabeth-Wettbewerb eine ganz besondere Ausgabe erleben, die dem Cello gewidmet ist und drei wichtige Jubiläen markiert: den 150. Geburtstag von Königin Elisabeth, das 75-jährige Bestehen des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs und den 150. Geburtstag von Pablo Casals, einem der größten Cellisten des 20. Jahrhunderts. Eine Reihe von Konzerten, Festivals, Ausstellungen und Mitmachprojekten in ganz Belgien wird dieses dreifache Jubiläum feiern, wobei der Cello-Wettbewerb den Höhepunkt der Frühjahrssaison bildet. Einer der außergewöhnlichen Momente dieser Ausgabe wird die Sonderausleihe des Goffriller-Cellos „Casals“ (1733) von Pablo Casals an den Gewinner des ersten Preises des Wettbewerbs 2026 sein. Mehrere Kulturpartner haben sich mit dem Königin-Elisabeth-Wettbewerb zusammengetan, um dieses ehrgeizige Programm zu verwirklichen, darunter die Königin-Elisabeth-Musikkapelle, das Antwerpener Symphonieorchester/Königin-Elisabeth-Saal, Flagey, Bozar und die Pau-Casals-Stiftung.

www.queenelisabethcompetition.be/en/75-150-years/


1961_Pablo Casals, Queen Elisabeth © Archives Belgian Royal Palace

Ausstellungsimpression_Faust

Weimar

Faust
Eine Ausstellung
1.5.2025 – 1.11.2027

Weimar befreit Faust von seinen (gelben) Buchdeckeln und bieten mit der interaktiven und multimedialen Ausstellung im Schiller-Museum Goethes literarisches Universum zum Anschauen, Mitmachen und Weiterdenken.

Das Streben nach ewiger Jugend und Allwissenheit, die Ausbeutung der Natur und die verhängnisvolle Sehnsucht nach Macht in einer kapitalistischen Welt – alles, was uns beschäftigt, ist in Goethes Werk bereits Thema. Die Literaturausstellung Faustinszeniert erstmals eine aktuelle Lesart und fragt danach, was uns die Geschichte des strebsamen, krisengeschüttelten Wissenschaftlers Heinrich Faust und seines teuflischen Begleiters heute noch zu sagen haben.

Die Ausstellung entwickelt dafür eigene Darstellungsformen und Medien, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem renommierten Comic-Künstler Simon Schwartz, der Grafikerin Ariane Spanier und Film-Expert*innen der Deutschen Kinemathek. Tauchen Sie mittels ausdrucksstarker Typographien und einer Collage aus Faust-Filmen ein in die Tragödie über Menschlichkeit, Erkenntnis und Verführung.

Themeninseln zur Natur, den Geschlechterverhältnissen oder dem Kapitalozän beleuchten die erstaunliche Gegenwärtigkeit des Goethe‘schen Sprachkunstwerks. Den Schwerpunkt der Schau bilden die Objekte aus Goethes großen Sammlungen der Natur und Kunst – hier wird gezeigt, was der berühmte Autor gesehen, womit er sich auseinandergesetzt hat, als er den Faust verfasste.

Faust. Eine Ausstellung ist eine Einladung, sich diesem einzigartig vieldeutigen Werk anzunähern, die sich an alle richtet: an Menschen, die den Faust gelesen haben, an Menschen, die das noch vorhaben und an Menschen, die sich noch nicht sicher sind, ob das etwas für sie ist.

Faust Jahr 2025
250 Jahre nachdem Johann Wolfgang von Goethe mit Teilen seines Hauptwerks Faust im Gepäck nach Weimar kam, widmet die Klassik Stiftung Weimar dem Lebenswerk des Dichters ein ganzes Themenjahr. Mit knallbunten Farben, originellen Darstellungsformen und einzigartigen Schätzen der Weimarer Goethe-Sammlungen und Manuskripte machen die Ausstellungen und Angebote die Begegnung mit dem Weimarer Literaturerbe 2025 zu einem besonderen Erlebnis und wollen insbesondere junge Menschen dafür begeistern, sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen.

Schillermuseum | www.klassik-stiftung.de/schiller-museum/

Jürgen Grözinger am DJ Pult | © PhareaNutello


Klassik meets DJ-Sound Philharmonie Berlin trifft Berghain


Als Multipercussionist, Komponist, DJ, Klangtherapeut und Gestalter von Festival- und Radioprogrammen ist er vom Erleben von Klang und Rhythmus, von Farbe und Struktur von Musik fasziniert und möchte diese Leidenschaft mit seinem Publikum teilen und ihm vermitteln. Seine DJ-Sets – wie auch seine Konzertprogramme im Allgemeinen – versteht Jürgen Grözinger als Reisen für Geist und Seele, als Anregungen für Intellekt und Gefühl. Er möchte Räume kreieren, in denen Klassik, Pop, Jazz, World und Electronica unabhängig von Schubladen und auch fern von Mainstream-Erwartungen wahrgenommen werden.

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Soulfood Delivery 2021 | © Jakob Blumer

Zürich (CH)

guerillaclassics


guerillaclassics möchte eine breitere Sichtweise dessen fördern, was, wo und wie klassische Musiken sind und sein können. Indem wir mit Gewohnheiten und Normen brechen, schaffen wir Umgebungen und Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven auf klassische Musiken zusammenkommen, aufeinandertreffen und sich vermischen können. Wir wollen, dass klassische Musik ein offenes Forum für inspirierende Ideen und herausfordernde Hybride aus Alt und Neu, Vertrautem und Fremdem, Trost und Turbulenzen wird.

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WDR Funkhausorchester, 2023 © WDR, Dominik Mentzos

Köln

WDR Funkhausorchester

Mit einzigartiger Spielfreude und auf höchstem Niveau bietet das WDR Funkhausorchester unter Leitung von David Brophy (Chefdirigent) und Enrico Delamboye (Erster Gastdirigent) unterhaltende Musik in allen Facetten. Seine Vielseitigkeit ist Programm – ob Filmmusik, Musical, Gaming Sounds oder Kinderkonzerte, ob Sinfonischer Jazz, Comedy, Chanson oder Electro, ob Tango, Operette, Oper oder klassische Lieblingsstücke: Das WDR Funkhausorchester schafft inspirierende Musik-Momente. Dabei eröffnet das Ensemble ständig neue Perspektiven auf die Welt der Orchestermusik. Seine Konzerte erzählen Geschichten und überzeugen mit kreativen wie lebendigen Konzepten – kein Abend gleicht dem anderen. Mit Leidenschaftlichkeit und Herzblut erreicht das WDR Funkhausorchester alle Altersgruppen und sorgt für Begeisterung in den Konzertsälen und bei seiner digitalen Fangemeinde. Das WDR Funkhausorchester arbeitet regelmäßig mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern zusammen: Till Brönner, Jonas Kaufmann, Max Mutzke, Ute Lemper, Bastian Pastewka, Eckart von Hirschhausen, Carolin Kebekus oder Bodo Wartke. Damit schafft das Ensemble Verbindungen zu ganz unterschiedlichen Genres wie Film, Literatur, bildende Kunst, Kabarett oder die Welt der Computerspiele. Seit dieser Saison steht das Orchester unter der Leitung von David Brophy, der als Chefdirigent das WDR Funkhausorchester in seiner Qualität und Vielseitigkeit weiterentwickeln wird.

Programm:

Rocking Classic | 29.8.2025, 27.6.2026
La vie en Piaf | 19., 20.9.2025
Swinging Christmas mit Tom Gaebel | 19.12.2025
Alsman und Hope – persönlich | 15., 16., 18.1.2026
Abenteuer Filmmusik | 1., 2.5.2026
Rise like a Phoenix: ESC-Hits in concert | 1., 2., 6., 8., 9.5.2026'
Danzón Cubano mit Marialy Pancheco, Klavier | 15., 17.5.2026

https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/funkhausorchester/