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Arles (F)

LES RENCONTRES DE LA PHOTOGRAPHIE
06.07. – 04.10.2026
06. - 12.07.2026 Opening Week


Jeden Sommer seit 1970 hat die Rencontres d’Arles im Rahmen von mehr als vierzig Ausstellungen an verschiedenen außergewöhnlichen historischen Orten der Stadt einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbreitung der besten internationalen Fotografie ausgeübt und dient zugleich als Sprungbrett für fotografische und zeitgenössische kreative Talente.

Zwischen Anfang Juli und Ende September ist die Öffentlichkeit eingeladen, rund 40 Ausstellungen an verschiedenen historischen Orten der Stadt zu entdecken – von Kapellen und Kreuzgängen aus dem 12. Jahrhundert bis hin zu Industriegebäuden aus dem 19. Jahrhundert sowie zeitgenössischen, teils überraschenden Orten (wie etwa dem Monoprix und seiner Fassade, die als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts klassifiziert ist).

Während der Eröffnungswoche im Juli lebt ganz Arles im Rhythmus der Fotografie. Als Ort des Austauschs mit Kreativen lädt das Festival das Publikum ein, gemeinsam mit Künstlern und Kuratoren an Führungen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Buchsignierungen und Lesungen teilzunehmen.

Bertien van Manen, Ljalja, Odessa, 1991, Courtesy of Stichting Bertien van Manen.

Seit über 50 Jahren haben die größten Namen der Fotografie an den Rencontres d’Arles teilgenommen – ein wahrer Nährboden für neue Talente. Den Wandel der Medien und technologische Entwicklungen vorwegnehmend und das Bilderlebnis für alle zugänglich machend – das sind die Ambitionen des Festivals.

Das Programm ist durch eine Vielfalt an Perspektiven geprägt, mit Fotografen und Kuratoren aus unterschiedlichen Hintergründen. Gelegentlich wird ein ganzer Programmteil einem Künstler gewidmet, wie etwa Martin Parr, Raymond Depardon, Nan Goldin oder dem aus Arles stammenden Modedesigner Christian Lacroix.

Zu anderen Zeiten werden Grenzen aufgebrochen, indem Fotografie mit Kino, Musik oder Architektur in Beziehung gesetzt wird. Jahr für Jahr versucht das Festival, eine sich wandelnde Welt durch die Augen von Fotografen zu interpretieren – zweifellos die besten Geschichtenerzähler.

Laurent Goumarre, Untitled (Arthur), 2007, Courtesy of the artist.

Thema 2026

# WORLDS IN VIEW – WELTEN IM BLICK     

“Während alles auf Vereinfachung, Spaltung und Reduktion drängt, schafft die 57. Ausgabe der Rencontres d’Arles einen Raum für Komplexität und Achtsamkeit – nicht, um die Härte der Realität künstlich zu mildern, sondern um ihre Tiefe herauszuarbeiten und sich einer mitunter beunruhigenden Welt zu stellen, in der es dennoch gilt, weiterhin Schönheit, Verbindung und Freiheit zu finden. Die Fotografie besitzt eine seltene Fähigkeit, neue Wege zu eröffnen. Als wesentliches Medium zeigt sie, was unbeachtet bleibt, was fortbesteht, was zirkuliert, was weitergegeben und was verbindet. Indem sie Geschichte und intime Erzählungen zusammenführt, ermöglicht es die Fotografie, die Welt anders zu sehen“

Christoph Wiesner, Direktor der Rencontres d’Arles

Charlotte Yonga, Dïane, Mahenina and Belly, Antananarivo, Madagascar, 2024 Courtesy of the artist.
2. Paul McCartney, George Harrison, Miami Beach, February 1964 , Courtesy of the artist, under exclusive license to MPL Archive LLP.
“Kompass Camera”, 1937, from Alberto Vieceli, Holding the Camera, delpire & co, 2019 Courtesy of Alberto Vieceli.
Lee Shulman and Omar Victor Diop, Being There, 2023 © Courtesy of the artists.
CLEMENT_COGITORE 1© Courtesy of the artist, Walter Films and ADAGP, Paris.
Shelby Duncan, Handshake, House of Love, 2015 © Courtesy of the artist.