Hof
Internationale Hofer Filmtage
20. – 25.10.2026
Die Internationalen Hofer Filmtage sind eines der bedeutendsten Filmfestivals in Deutschland und haben als Plattform für deutsche Nachwuchsregisseure einen fast legendären Ruf: Für die Entdeckung junger Talente gelten die Filmtage nach Berlin als wichtigstes Filmfest im deutschsprachigen Raum. Nicht minder bedeutend sind allerdings die Independent-Filme aus aller Welt, die rund die Hälfte der insgesamt rund 130 Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme im Programm ausmachen. Präsentiert werden die Vorstellungen meist von der Regisseurin oder vom Regisseur selbst, die es sich nur selten nehmen lassen, dem Publikum bei der deutschen Erstaufführung ihres Werks persönlich Rede und Antwort zu stehen.
Frankfurt
W.I.M. Im Lauf der Zeit
Eine Wim Wenders Ausstellung
bis 18.10.2026
Wim Wenders, einem der international bedeutendsten deutschen Regisseure, widmet das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum 2026 eine umfassende Ausstellung. Rund um Wenders’ 80. Geburtstag am 14. August 2025 kuratierte das DFF zusammen mit der Bundeskunsthalle in Bonn zunächst die Ausstellung „W.I.M. Die Kunst des Sehens“ (1. August 2025 bis 11. Januar 2026) in Bonn und nun im DFF in Frankfurt am Main W.I.M. Im Lauf der Zeit. Eine Wim Wenders Ausstellung (11. März bis 18. Oktober 2026) mit verändertem Schwerpunkt. Die Schau beleuchtet Leben und Werk eines Filmemachers, Produzenten, Fotografen, Autoren und Bildenden Künstlers, der seit mehr als sechs Jahrzehnten die internationale Kultur prägt. Die Ausstellung in Frankfurt zeigt zahlreiche Exponate wie Drehbücher, Fotos, Requisiten und Kostüme. Highlight ist eine von Wenders selbst geschaffene immersive Installation, die in seine Bildwelten eintauchen lässt.
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main | www.dff.film
Amsterdam (NL
Ulrich Seidl
Über das Leben, die Liebe und den Tod
19.09.2026 – 31.01.2027
Das Eye Filmmuseum präsentiert Ulrich Seidl – Über das Leben, die Liebe und den Tod, die erste Ausstellung – und die erste umfassende filmische Werkschau – des renommierten österreichischen Filmemachers in den Niederlanden.
Mit einer Vielzahl früher, wenig bekannter und eigens für die Ausstellung neu in Auftrag gegebener (Film-)Arbeiten konfrontiert die Ausstellung die Besucherinnen und Besucher mit den Lebenswelten einer Reihe scheinbar gewöhnlicher Menschen. Es sind Menschen, die auf ihre jeweils eigene Weise versuchen, etwas aus ihrem Leben zu machen – in einer spätkapitalistischen Gesellschaft, in der die Suche nach Sinn durch Konsum ersetzt worden ist.
In der Ausstellung Über das Leben, die Liebe und den Tod steht Seidls fortwährende Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz im Mittelpunkt. Sein Interesse gilt dem Alltäglichen und insbesondere jenen Menschen, die außerhalb der gewohnten Ordnung des Alltags stehen.
Seidls Arbeiten werden häufig als verstörend beschrieben, weil sie die Betrachterinnen und Betrachter mit ihren eigenen Vorstellungen und Vorurteilen darüber konfrontieren, wie Menschen leben, was sie denken, wie sie ihre Wohnungen einrichten, wie sie sich unterhalten und auf welche Weise sie nach einem Gefühl von Sicherheit suchen – jede und jeder auf die eigene Art.
EYE Filmmuseum | www.eyefilm.nl/en
Köln
10. Moovy Tanzfilmfestival
4. – 18.10.2026
Moovy baut Brücken – zwischen Tanz, Film und Technologie, zwischen etablierten Künstler:innen und aufstrebenden Talenten. Der Austausch zwischen Choreograf:innen, Tänzer:innen und Medienkünstler:innen steht im Mittelpunkt – realisiert und angeregt durch das Festivalprogramm ebenso wie durch begleitende Projekte und Kooperationen.
Moovy wirkt überregional und international: Mit kuratierten Programmen ist das Festival regelmäßig auf renommierten Bühnen, Plattformen und in Partnerinstitutionen vertreten – in Deutschland und darüber hinaus.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der interdisziplinären Forschung und Lehre. In Zusammenarbeit mit Hochschulen wie der Internationalen Filmschule Köln (ifs), der Universität Witten/Herdecke, dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) entstehen innovative Projekte an der Schnittstelle von Choreografie, Technologie, KI und Storytelling. Fester Bestandteil ist zudem das jährlich stattfindende Symposium zu Tanz und Digitalität, ergänzt durch ein vielseitiges Education-Programm mit Workshops und Vermittlungsangeboten für Schulen und junge Tanzbegeisterte.
Amsterdam (NL
Ulrich Seidl
Über das Leben, die Liebe und den Tod
19.09.2026 – 31.01.2027
Das Eye Filmmuseum präsentiert Ulrich Seidl – Über das Leben, die Liebe und den Tod, die erste Ausstellung – und die erste umfassende filmische Werkschau – des renommierten österreichischen Filmemachers in den Niederlanden.
Mit einer Vielzahl früher, wenig bekannter und eigens für die Ausstellung neu in Auftrag gegebener (Film-)Arbeiten konfrontiert die Ausstellung die Besucherinnen und Besucher mit den Lebenswelten einer Reihe scheinbar gewöhnlicher Menschen. Es sind Menschen, die auf ihre jeweils eigene Weise versuchen, etwas aus ihrem Leben zu machen – in einer spätkapitalistischen Gesellschaft, in der die Suche nach Sinn durch Konsum ersetzt worden ist.
In der Ausstellung Über das Leben, die Liebe und den Tod steht Seidls fortwährende Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz im Mittelpunkt. Sein Interesse gilt dem Alltäglichen und insbesondere jenen Menschen, die außerhalb der gewohnten Ordnung des Alltags stehen.
Seidls Arbeiten werden häufig als verstörend beschrieben, weil sie die Betrachterinnen und Betrachter mit ihren eigenen Vorstellungen und Vorurteilen darüber konfrontieren, wie Menschen leben, was sie denken, wie sie ihre Wohnungen einrichten, wie sie sich unterhalten und auf welche Weise sie nach einem Gefühl von Sicherheit suchen – jede und jeder auf die eigene Art.
EYE Filmmuseum | www.eyefilm.nl/en
Luxemburg (L)
Ana Vaz: A câmera é o corpo
(The Camera is the Body)
13.11.2026 – 02.05.2027
Die 1986 in Brasília geborene Künstlerin Ana Vaz arbeitet mit Film als einer Praxis gegen Auslöschung. Ihre Filme entstehen aus einer Haltung von "astonishment", einem Anstoß, sich dem zu nähern, das sich der Erfassung entzieht. Sie konzentriert sich dabei auf Narbem, Ruinen, Geister und verborgene Geschichten, während sie gleichzeitig Potenziale, Intensitäten und neue Verbindungen aufspürt, die aus ihnen entstehen. Durch sogenanntes "embodied cinema" – ein Kino, in dem Empfindungen und Körper im Zentrum stehen – hinterfrägt Vaz das rationale Subjekt westlicher Narrative und nähert sich menschlichen, tierischen und pflanzlichen Welten nicht als Dokumentation, sondern als Manifestation, als Pakt mit anderen Wesen, die das Erblicken zu einem gegenseitigen Akt machen.
Die Arbeiten der Künstlerin sind durchdrungen von der Musik ihres Vaters Guilherme Vaz, dessen Interesse für Komposition immer bereits das Lebendige, die Welt selbst betraf.
Mit Ausstellungen (Auswahl) in der Secession in Wien (2025), Jeu de Paume in Paris (2021), im Matadero Madrid (2019) und bei LUX London (2018) sowie Präsentationen auf der Istanbul Biennale (2025) und Thessaloniki Biennale (2023) hat sich Vaz international etabliert.
Für ihre erste große, institutionelle Ausstellung schafft sie eine modulare Umgebung, die als Laboratorium für experimentelles Lernen fungiert – ein Raum, in dem Workshops und Veranstaltungen für alle Altersgruppen das Erkundungsprinzip ihrer künstlerischen Praxis fortsetzen und die Galerien selbst zu Orten des radikalen, kollektiven Wissenserwerbs werden.
The Contemporary Art Museum of Luxemburg | www.mudam.com
