Ausstellungsplakat Biennale Images Vevey

Vevey (CH)

Biennale Images Vevey
05. – 27.09.2026

Vom 5. bis 27. September 2026 feiert die Biennale Images Vevey ihre 10. Ausgabe unter dem Motto „We are family!“. Diese Jubiläumsausgabe ist dem Wiedersehen, dem Austausch und dem gemeinsamen Feiern gewidmet und präsentiert rund 50 Künstlerinnen und Künstler aus etwa 15 Ländern.

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Maurizio Cattelan, 2026 © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Ivan Erofeev

Berlin

Maurizio Cattelan. Night
Preis der Nationalgalerie 2026
10.09.2026 – 07.03.2026

Mit NIGHT präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies van der Rohe-Gebäude.

Seit den frühen 1990er-Jahren zählt Maurizio Cattelan (*1960 in Padua) zu den prägenden Stimmen der internationalen Gegenwartskunst. Seine Arbeiten greifen vertraute Bilder auf, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind, und verschieben deren Bedeutung durch minimale, oft irritierende Eingriffe. Dabei widmet sich Cattelan Themen, die gesellschaftlich, historisch oder emotional besonders aufgeladen sind: Religion, Kindheit, Autorität und generationsübergreifende kollektive Traumata.

Mit einer Bildsprache, die zwischen Ironie, Provokation, Überzeichnung und formaler Reduktion oszilliert, hinterfragt er etablierte Narrative und eröffnet neue Perspektiven auf Erinnerung, Glauben und gesellschaftliche Machtstrukturen. Mit NIGHT kehrt Maurizio Cattelan nach Berlin zurück – zwanzig Jahre nachdem er die 4. Berlin Biennale mitkuratierte.

Die Ausstellung vereint Schlüsselwerke wie Him (2001), Novecento (1997), La Rivoluzione Siamo Noi (2000) und das von Günter Grass’ Die Blechtrommel inspirierte Untitled (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung.

Neue Nationalgalerie | www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/home/

Hard Times – Soft Sounds is a kinetic sound installation using water-filled seashells moved by motors to create acoustic, ASMR-inspired sounds without speakers. This post-digital work forms a landscape of micro-oceans, meditating on ecology, technology an

Linz (A)

Ars Electronica 2026
NEGOTIATING HUMANITY
Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft
09. – 13.09.2026

Schon immer haben ökologische, technologische und politische Umbrüche unser Welt- und Menschenbild herausgefordert. Kein Wunder also, dass die sich verschärfende Klimakrise, das Auftauchen von Chatbots, KI-Agenten und humanoiden Robotern und die aktuellen geo- politischen Schockwellen die nächste anthropologische Krise anstoßen. Die Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein bzw. wie und von wem dieses Menschsein zu verhandeln ist, scheint dringlicher denn je. „NEGOTIATING HUMANITY“ lautet deshalb das Motto der Ars Electronica 2026, die von 9. bis 13. September wieder in Linz, Österreich stattfindet. Ange- boten wird ein umfassendes Programm an Ausstellungen, Performances, Screenings, Sym- posien, Talks, Workshops und Town Hall Meetings. Bespielt werden drei zentrale Hubs in der Linzer Innenstadt sowie eine Reihe weiterer Veranstaltungslocations.

Ars Electronica in der Linzer Innenstadt

Nach Jahren in der POSTCITY und drei Gastspielen an der Johannes Kepler Universität Linz macht das weltgrößte Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft diesmal die Linzer Innenstadt zum Schauplatz des Geschehens. Mit OK QUARTER, DANUBE TRIANGLE und MED CAMPUS werden drei große Festival Hubs im Stadtzentrum bespielt. Tickets für die Ars Electronica 2026 sind online und von 9. bis 13. September am OK Platz sowie im Ars Electro- nica Center erhältlich.

www.ars.electronica.art

Antwerpen (B)

THE ANTWERP SIX
bis 17.01.2027


In den vergangenen vierzig Jahren sind die Antwerp Six – Drik Bikkembergs, Ann Demeulemeester, Walter Van Beirendonck, Dries Van Noten, Dirk Van Saene und Marina Yee – zu einer festen Größe in der internationalen Modewelt und zu einem nahezu selbstverständlichen Maßstab für all das geworden, wofür Belgien in den vergangenen Jahrzehnten im Bereich der Mode stand. Die Ausstellung beleuchtet den einzigartigen Weg, der sie miteinander verbindet. Er begann mit ihrer Ausbildung an der Modeabteilung der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen und mündete in sechs einflussreiche Solokarrieren.

Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe und Interessen entwickelte sich Anfang der 1980er-Jahre allmählich eine Dynamik, in der Freundschaft, gemeinsame Ambitionen und ein außergewöhnlicher Zeitgeist sich gegenseitig verstärkten. Der wirtschaftliche Kontext war jedoch alles andere als rosig. In Belgien befand sich die Bekleidungs- und Textilindustrie in einer tiefen Krise, woraufhin die Regierung einen auf fünf Jahre angelegten „Textile Plan“ ins Leben rief. Unter anderem durch die gezielte Förderung junger Talente und eine groß angelegte Kommunikationskampagne wirkte dieser Plan als Katalysator für den internationalen Durchbruch der Six.

Kurz vor dem Beginn ihrer individuellen Karrieren beschlossen die Six, ihre Kräfte vorübergehend zu bündeln, um ihre Arbeiten international auf der British Designer Show in London zu präsentieren. Innerhalb von drei Jahren war die Gruppe zu einem Begriff geworden, der bis heute nachhallt – obwohl sie nie als Marke, Modehaus oder Kollektiv auftraten. Ihre anhaltende Bedeutung berührt Themen, die in der heutigen Mode aktueller denn je sind: künstlerische Autonomie, Talentförderung, kreative Ökosysteme und der Einfluss einer sich rasant verändernden Modeindustrie auf diese Bereiche.

Die Six verstanden Mode nicht bloß als trendgetriebenen Konsum, sondern als kulturelles Medium – als eine Möglichkeit, zu denken und den Geist einer Epoche zum Ausdruck zu bringen.

MoMu – Fashion Museum Antwerp | www.momu.be

Rebel Rebel, Regie: Ivo Van Hove. Ari Notartomaso, Diego Rodriguez, Daniel Donskoy, (v.l.n.r.) © Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2026

Bochum

Ruhrtriennale
20.08.–20.09.2026

Die Ruhrtriennale ist das internationale Festival der Künste, das jährlich im Spätsommer im Ruhrgebiet stattfindet. Rund einen Monat lang bespielen Künstler:innen aus aller Welt herausragende Bauwerke der Industriekultur – darunter Hallen, Kokereien und Maschinenhäuser des ehemaligen Bergbaus und der Stahlindustrie. Diese Orte werden zu eindrucksvollen Bühnen für Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance, Konzerte und Bildende Kunst.

www.ruhrtriennale.de

CD Neuerscheinung

ALCHEMY


Am 2. Oktober 2026 erscheint Joo Kraus neues Album „Alchemy“ – das Highlight seines Jubiläumsjahres erscheint pünktlich zu seinem 60. Geburtstag! Alchemie – die Kunst, aus einfachen Elementen etwas Kostbares zu schaffen. Genau darin liegt die Essenz von Alchemy. Gemeinsam mit Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill hat Joo langjährige Freundschaft, Vertrauen und musikalische Neugier in einen warmen, energiegeladenen Bandsound verwandelt.

Joo Kraus (Trompete), Ralf Schmid (Klavier), Veit Hübner (Bass) und Torsten Krill (Schlagzeug)

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Arles (F)

LES RENCONTRES DE LA PHOTOGRAPHIE
06.07. – 04.10.2026
06. - 12.07.2026 Opening Week


Jeden Sommer seit 1970 hat die Rencontres d’Arles im Rahmen von mehr als vierzig Ausstellungen an verschiedenen außergewöhnlichen historischen Orten der Stadt einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbreitung der besten internationalen Fotografie ausgeübt und dient zugleich als Sprungbrett für fotografische und zeitgenössische kreative Talente.

Zwischen Anfang Juli und Ende September ist die Öffentlichkeit eingeladen, rund 40 Ausstellungen an verschiedenen historischen Orten der Stadt zu entdecken – von Kapellen und Kreuzgängen aus dem 12. Jahrhundert bis hin zu Industriegebäuden aus dem 19. Jahrhundert sowie zeitgenössischen, teils überraschenden Orten (wie etwa dem Monoprix und seiner Fassade, die als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts klassifiziert ist).

Während der Eröffnungswoche im Juli lebt ganz Arles im Rhythmus der Fotografie. Als Ort des Austauschs mit Kreativen lädt das Festival das Publikum ein, gemeinsam mit Künstlern und Kuratoren an Führungen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Buchsignierungen und Lesungen teilzunehmen.

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F.C. Gundlach, Uschi Obermaier, Hamburg 1970 | © F.C. Gundlach, Courtesy Stiftung F.C. Gundlach

Hamburg

9. Triennale der Photographie Hamburg 2026
Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other
11 Ausstellungen in 8 Museen und Kunstinstitutionen
05.06. – 22.09.2026

Vom 5. Juni bis zum 22. September präsentiert die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 elf Ausstellungen in acht renommierten Museen und Kunstinstitutionen der Stadt. Das internationale Festival unter der künstlerischen Leitung von Mark Sealy aus London feiert die Bedeutung der Fotografie in unserer Zeit und zeigt, dass sie mehr kann als bloß beobachten: Fotografie kann Menschen verbinden und zum Nachdenken über Gerechtigkeit, Verantwortung und Menschlichkeit anregen. Das Thema der diesjährigen Triennale lautet: Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other. Diese drei Leitbegriffe bilden den roten Faden durch alle elf Ausstellungen und laden die Besucher*innen dazu ein, über die reine Betrachtung von Fotografie hinauszugehen und aktiv Teilnehmende einer gemeinsamen kulturellen Erfahrung zu werden.

Die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 präsentiert 279 internationale Künstler*innen in elf Ausstellungen zum Thema Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other. Die Liste der beteiligten Künstler:innen ist ab sofort online einsehbar: 2026.phototriennale.de/kuenstler-innenliste/

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JIMI 2026 Zeitung für Jazz, Neue Musik, Klassik 2.0, Klang, Elektro, Medien und Green Culture ist online.
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© Michael Staab www.michaelstaab.com

Kalle Kalima

Kalle Kalima, geboren 1973 in Helsinki, Finnland, ist ein Jazzgitarrist, Bandleader und Komponist, der sich durch seine Vielseitigkeit, seinen erfindungsreichen Stil und seine Bereitschaft, musikalische Grenzen zu überschreiten, einen Namen gemacht hat. Trotz finnischer Wurzeln ist Kalima seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Jazzszene und hat sich international einen Ruf als innovativer Musiker erarbeitet. Kalle Kalima ist das Titelgesicht unserer diesjährigen Zeitung JIMI - Jimi Hendrix - Kalle Kalima.

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