Stuttgart
Gauthier Dance Saison 2026/27
Der Saisonstart 2026/27 startet für Gauthier Dance mit Auftritten beim PRISMA – International Contemporary Dance Festival in Panama City am 26. und 27. September 2026 sowie in New York am 30. September und 1. Oktober 2026. Weitere Stationen der kommenden Spielzeit: Italien, die Schweiz, Luxemburg und Kanada. Innerhalb Deutschlands gastiert Gauthier Dance unter anderem in Karlsruhe, Kempten, Bonn, Köln und Lörrach. Die Saisoneröffnung im Theaterhaus Stuttgart bestreitet die Company mit vier Shows von LUCK / UNLUCK vom 15. bis 18. Oktober 2026.
Das umfangreiche Repertoire 2026/27 der Haupt-Company besteht aus Akram Khans Tanztheater-Sensation Turning of Bones, dem 40 Jahre Theaterhaus-Jubiläumsprogramm FireWorks, dem Barak Marshall-Doppelabend ANTHEMS und natürlich LUCK / UNLUCK. Dazu kommen bei den JUNIORS der Zeitgenössische-Tanz-klassische-Musik-Hybrid Radical Classical sowie die MOVES FOR FUTURE-Schul-Shows mit Barak Marshalls Tanzrebellion Barker.
Freuen kann sich das Publikum zudem auf die anstehenden Neuproduktionen der Saison 2026/27, die Eric Gauthier unter ein Thema gestellt hat: Ikonen! Wie immer läuten die Gauthier Dance JUNIORS den Jahresbeginn mit einer Premiere ein: diesmal am 22. Januar 2027 mit Hofesh Shechters From England with Love. Das wurde auch Zeit – denn bis auf den gemeinsamen Auftritt mit der Haupt-Company in Bonus Track haben die JUNIORS noch keine Choreographie unseres Artist in Residence getanzt! Abgesehen davon, dass man Hofesh Shechter getrost selbst schon als Ikone betrachten darf – das abendfüllende Stück handelt auch von einer komplizierten, besonderen „Ikone“, Shechters Wahlheimat England. Mindestens ebenso sehr Liebeserklärung wie Abgesang, ist es zudem ideal geeignet für die JUNIORS – als Übernahme aus dem Repertoire von Shechters eigener Nachwuchs-Company Shechter II. Am 11. März 2027 zieht die Haupt-Company mit dem Kult-Remix Decadance nach, kreiert von niemand Geringerem als dem „Godfather of Gaga“ Ohad Naharin. Neben Marie Chouinard ist er einer der persönlichen Ikonen Eric Gauthiers, denen der Doppelabend ursprünglich gewidmet sein sollte. Doch angesichts der schmerzhaften Kürzungen im Kulturhaushalt ließ sich dieser Plan leider nur zur Hälfte verwirklichen.
Zum Ende der Saison setzen zwei Neuproduktionen Glanzlichter für die sechste Ausgabe des COLOURS International Dance Festivals vom 18. Juni bis 10. Juli 2027.
www.theaterhaus.com/de/gauthier

LUCK UNLUCK, Barton Luck, Foto © Jeanette Bak
Berlin
Staatsballett Berlin
Das Staatsballett Berlin ist mit 80 Tänzer:innen aus fast 30 Nationen die größte Ballettkompanie Deutschlands – und die Einzige, die ihr vielseitiges Repertoire auf drei Opernbühnen der Stadt zeigt: der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden. Gegründet 2004 durch einen Zusammenschluss der früheren Ballettensembles dieser drei Opernhäuser, ist das Staatsballett eine eigenständige Institution unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin.
Seit Beginn der Spielzeit 2023/24 ist Christian Spuck Intendant des Staatsballetts Berlin. Unter seiner Leitung ist das Programm geprägt von vielfältigen Neukreationen namhafter Choreograph:innen unserer Zeit und der Pflege des klassischen Ballettrepertoires. Gleich in der ersten Saison unter Spucks Leitung wurde das Staatsballett Berlin von der Zeitschrift «tanz» als «Kompanie des Jahres» ausgezeichnet und in der zweiten Spielzeit als «Glanzlicht des Jahres». Darüber hinaus erhielt Christian Spuck Anfang 2026 den Deutschen Tanzpreis für seine Arbeit mit der Kompanie.
Premieren
Der Nussknacker
Choreographie von Christian Spuck
27. November 2026
William Forsythe II
Of Any If And / Artifact Suite Choreographien von William Forsythe
Of Any If And
Choreographie: William Forsythe Musik: Thom Willems
19. März 2027
Premiere
Der Liebhaber
Ballett von Marco Goecke
frei nach Marguerite Duras
Choreographie: Marco Goecke
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Staatsballett Berlin, Kampagnenfoto Saison 26/27, Foto © Peter Kaaden

Christian Spuck, 2025, Foto © Eva Radünzel
Stuttgart
Das Stuttgarter Ballett in der Spielzeit 2026/27
Tanz reißt uns mit. Er zieht uns mitten ins Geschehen. Wir fiebern, lieben, leiden und lachen mit. Tanz berührt uns unmittelbar und tief. In der Spielzeit 2026/27 lädt Das Stuttgarter Ballett ein, in große Liebesgeschichten und herzzerreißende Dramen, Meisterwerke und brandneue Choreografien einzutauchen.
2027 jährt sich der 100. Geburtstag von John Cranko, dem Gründer der Stuttgarter Compagnie. Die Kunst, fesselnde Geschichten zu erzählen, beherrschte er auf eine ganz besondere Art. Ihm zu Ehren werden mit Romeo und Julia und Onegin zwei seiner zeitlosen Handlungsballette gezeigt – bewegende Zeugnisse seiner Fähigkeit, Menschen mit Tanz zu berühren. Seine Musikalität und Poesie belegt außerdem der Ballettabend UNSER CRANKO, mit den Stücken Initialen R.B.M.E., Legende, Opus 1 und Poème de l‘extase. Neben Cranko werden weitere große Choreografen gefeiert, die den Tanz des 20. Jahrhunderts geprägt haben und bis heute auf besondere Weise bewegen. Mit FÜR MAURICE wird Maurice Béjart geehrt, der 2027 ebenfalls 100 Jahre alt geworden wäre. Die Stücke Gaîté Parisienne, Lieder eines fahrenden Gesellen und Bolero zeigen hier beispielhaft die Bandbreite von Béjarts Schaffen auf. Der Ballettabend MODERN ELEGIES präsentiert Signaturwerke von George Balanchine und Jiří Kylián sowie eine Uraufführung von David Dawson zu einer Auftragskomposition von Kirill Richter – alle drei Stücke in elegischer Stimmung. Neue Impulse setzt eine neue Ausgabe der Ballettabendreihe CREATIONS, mit Uraufführungen von Vittoria Girelli, Nnamdi Nwagwu, Sasha Riva & Simone Repele und Demis Volpi.
Repertoireklassiker wie Der Nussknacker und Don Quijote bieten Groß und Klein eine weitere Gelegenheit, sich von den Aufführungen mitreißen und in andere Welten tragen zu lassen.
Ein weiteres wichtiges Jubiläum steht im Jahr 2027 an: Marcia Haydée, John Crankos große Ballerina und Protagonistin des Stuttgarter Ballettwunders feiert ihren 90. Geburtstag. In einer festlichen Gala ehrt die Compagnie ihre ehemalige Direktorin.
Dresden | Frankfurt
Dresden Frankfurt Dance Company
In der Spielzeit 2026/27 legt die Dresden Frankfurt Dance Company ein besonderes Augenmerk auf ihre Identität als Company für Improvisationspraxis. Ausgehend von der Methode des Künstlerischen Direktors Ioannis Mandafounis sowie verschiedener Gastchoreografen erforscht, entwickelt und bewahrt die Dresden Frankfurt Dance Company diese besondere Kunstform. Es wird aufgezeigt, was Improvisation sein kann, wie sie eingesetzt wird, welche Strukturen dabei zugrunde liegen und wie daraus verschiedene Sprachen und Handschriften entstehen können.
Die Dresden Frankfurt Dance Company ist ein zeitgenössisches Tanzensemble unter der Künstlerischen Leitung von Ioannis Mandafounis. Sie entwickeln, präsentieren und vermitteln improvisierten Tanz mit dem Wunsch, Menschen zusammenzubringen, zu inspirieren und für Tanz zu begeistern. Ob durch energiegeladene, inspirierende Aufführungen oder intime, ruhige Momente – Tanz hat die Kraft, die unterschiedlichsten Menschen zu verbinden. Sie vereinen zeitgenössisches Denken und Tanztradition, indem sie experimentieren und traditionelle Vorstellungen von Choreografie überdenken und weiterentwickeln. Eine zentrale Grundlage der Arbeit des Ensembles ist die von Ioannis Mandafounis entwickelte Methodik der Live- horeografie. Diese ermöglicht es den Tänzer:innen, aus ihren Körpern, Bewegungen und Aktionen in jeder Aufführung und jedem Moment neu live auf der Bühne eine Choreografie zu kreieren. Dadurch entsteht ein kollaborativer Prozess, der die individuellen Künstler:innen stärkt und sich zum Publikum hin öffnet.
In der Saison 2026/27 wird die Company ihre Produktionen in Mailand, Brescia, Ljubljana, Helsinki, Brüssel, Lugano und Madrid präsentieren. Zum Abschluss der Saison geht es auf Japan-Tour.
Zürich (CH)
Ballett Zürich
Zwischen Tradition und zeitgenössischer Neugestaltung zeigt sich das Ballett Zürich in der Saison 2026/27 in großer stilistischer Bandbreite. Cathy Marston eröffnet mit einer Neuinterpretation von «Ein Sommernachtstraum», in der Mendelssohns Musik auf Gabriel Prokofjews «Concerto for Turntables and Orchestra Nr. 1» trifft. Der zweiteilige Abend «Slow Rush» stellt Choreografien von Jiří Kylián und Stephanie Lake gegenüber, während «See the music, hear the dance» die neoklassische Ästhetik von George Balanchine mit Werken von Marston und Justin Peck verbindet. Arbeiten von Mats Ek, William Forsythe und Hans van Manen sowie Projekte im Stadtraum erweitern das Programm und verankern den Tanz auch jenseits der Bühne.
Das Ballett Zürich ist die größte professionelle Ballettcompagnie der Schweiz und besteht aus 36 Tänzerinnen und Tänzern der Hauptcompagnie sowie 14 Mitgliedern des Junior Balletts. Beheimatet am Opernhaus Zürich, bestreitet das international besetzte Ensemble nicht nur einen wesentlichen Teil des Opernhaus-Spielplans, sondern wird auch auf internationalen Gastspielen gefeiert.
Seit Beginn der Saison 2023/24 ist die britisch-schweizerische Choreografin Cathy Marston neue Direktorin des Balletts Zürich
Cannes (F)
Festival de Danse Cannes – Côte d’Azur 2026
21.11. – 6.12.2026
In einer Zeit, in der das Gleichgewicht unserer Welt unsicherer ist denn je, feiert das Festival de Cannes – Côte d’Azur den Tanz als lebendige, dynamische Kraft, als gemeinsamen Ausdruck der Freude und als Einladung zum Zusammenkommen. Das Festival, das mittlerweile jährlich stattfindet, engagiert sich mehr denn je für zeitgenössisches Schaffen und rückt künstlerische Innovation und neue Perspektiven in den Mittelpunkt seines Programms.
Die 26. Ausgabe, die als echte choreografische Weltkarte konzipiert ist, vereint 25 Ensembles aus 11 Ländern für mehr als zwei Wochen mit Aufführungen in Cannes und mehreren Städten an der Côte d’Azur, wobei Künstler sogar aus so weit entfernten Ländern wie Australien anreisen. Das Programm präsentiert führende choreografische Stimmen wie Stephanie Lake, Emanuel Gat, Leïla Ka, Jan Gallois, Christos Papadopoulos und Marco Da Silva Ferreira. Zudem werden Ballette zu legendären Musikstücken gefeiert, präsentiert von Ensembles wie dem London City Ballet, dem Malandain Ballet Biarritz und dem Ballet de l’Opéra de Lyon. Zusammen machen diese vielfältigen Stimmen diese Ausgabe zu einer strahlenden, kollektiven und zutiefst menschlichen Antwort auf die Turbulenzen unserer Zeit.
Mainz
tanzmainz
„Nie sollst du mich befragen?“ Die Sehnsucht nach neuen Entwürfen und die Lust am Ungewissen spiegeln sich auch im tanzmainz-Programm der kommenden Spielzeit wider.
Drei Premieren, neun Wiederaufnahmen, das große tanzmainz festival #6 und zahlreiche Gastspiele bilden das Programm im Tanz. Auch 2026/27 wird die inter- national gefragte Compagnie wieder auf Welttournee sein, unter anderem mit den Produktionen Soul Chain, Trailer Park und Fall Seven Times. Neben Auftritten in europäischen Metropolen wie Mailand, gastiert tanz- mainz erstmals in Südamerika, unter anderem in Bogota, und wird auch wieder nach Tokio reisen. Die Anfragen kommen mittlerweile in so großer Zahl, dass bei Weitem nicht alle Einladungen angenommen werden können.
Die Neuproduktionen sind in Tanzdirektor Honne Dohrmanns letzter Spielzeit von der Zusammenarbeit mit Choreograf*innen geprägt, die eine lange und fruchtbare kreative Arbeitsbeziehung mit der Compa- gnie und dem Haus verbindet: Neben Frédérick Gravel (A Call for Innocence) und Antje Pfundtner mit ihrer Uraufführung von Kurve kratzen für ein junges Publi- kum ab sieben Jahren sind das besonders Roni Haver &
Guy Weizman. Die beiden Choreograf:innen haben unter anderem mit My private Odyssee, Freiheit und Nostalgia das inhaltliche und ästhetische Profil von tanzmainz mitgeprägt. Erst kürzlich wurden sie mit dem „Golden Swan“, einem der höchsten Tanzpreise in den Niederlanden, für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Morning Song heißt ihre Produktion, die in der kom- menden Spielzeit mit tanzmainz entwickelt und im Großen Haus uraufgeführt wird.
www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/tanz-26-27/tanzmainz-ueber-uns
