Refik Anadol © Kai Geiger

Zürich (CH)

Refik Anadol „Glacier Dreams”
seit 18.1.20205

Mit seiner beeindruckenden Visualisierung der Schönheit und Zerbrechlichkeit von Gletschern der Welt, will Refik Anadol nicht nur auf den Klimawandel aufmerksam machen, sondern auch ein multisensorisches Betrachtungserlebnis schaffen. «Glacier Dreams» ist ein immersiver digitaler Raum, der Kunst, Technologie und Klimathematik auf spektakuläre Weise vereint. Dieses Werk, das erstmals in Zürich, im Kunsthaus Zürich, gezeigt wird, hat das Potenzial, zu einem weiteren Publikumsliebling im Kunsthaus zu werden. Es wurde dem Kunsthaus Zürich von der Bank Julius Bär geschenkt und ist seit dem 18. Januar zu sehen.

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Außenansicht des ZMK | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Uli Deck

Karlsruhe

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe Zukunftslabor ZKM

Das ZKM in Karlsruhe ist ein Haus, das alle Medien und künstlerischen Gattungen vereint: In thematischen Ausstellungen werden raumbasierte Künste wie Malerei, Fotografie und Skulptur gezeigt, vor allem aber auch zeitbasierte Künste wie Film, Video, Medienkunst, Musik, Tanz, Theater und Performance. Neben der Präsentation von Kunst hat das ZKM die Aufgabe übernommen, Bedingungen für das Entstehen von Kunst zu schaffen. Daher beherbergt das ZKM das Hertz-Labor, in dem wissenschaftlich geforscht, entwickelt und produziert wird. In dieser Produktionstätigkeit unterscheidet sich das ZKM von anderen Institutionen und heißt deshalb auch Zentrum und nicht Museum.

1989 wurde das ZKM mit der Missi- on gegründet, die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben. Aus diesem Grund wird es daher gelegentlich auch als das „elektronische bzw. digitale Bauhaus“ bezeicnet. Präsentation und Produktion werden durch die klassische Aufgabe des Museums erweitert, Kunstwer- ke zu bewahren. Heute ist das ZKM eine weltweit einzigartige Kulturinstitution, ein Ort des Lernens und Forschens – für seine KünstlerInnen, WissenschaftlicherInnen und seine BesucherInnen.

ZKM|ZentrumfürKunstundMedien ZKM | Center for Art and Media
www.zkm.de

Blick in das ZKM Foyer © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Fidelis Fuchs

Karlsruhe

The Story That Never Ends. Die Sammlung des ZKM
ab 4.4.2025

Moderne Medientechnologien haben die Welt verändert. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe hat diesen Wandel so aufmerksam begleitet wie keine andere Kunstinstitution weltweit. Seit seiner Gründung setzt das ZKM entscheidende Impulse in der künstlerischen Auseinandersetzung mit neuen Technologien. Auf diese Weise konnte in den vergangenen 30 Jahren eine der bedeutendsten Medienkunstsammlungen der Welt aufgebaut werden. Mit der Ausstellung „The Story That Never Ends. Die Sammlung des ZKM“ präsentiert das ZKM nun zahlreiche Highlights dieses einzigartigen Bestandes in einer neuen Ausstellung. Zu sehen sind Werke von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart, darunter Video-, Licht- und Klangarbeiten, kinetische Objekte und computerbasierte interaktive Installationen.

Mit etwa 100 Arbeiten zeichnet „The Story That Never Ends“ diese Entwicklungslinien der Medienkunst und ihre Öffnung zu den Kategorien Raum, Zeit und Bewegung sowie Interaktion und Partizipation nach – von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Eine Auswahl bedeutender Schlüsselwerke, die wichtige Momente und Meilensteine der Medienkunst repräsentieren, zeigen die Vielfalt und den Einfluss dieser technologischen Entwicklungen. Marie-Jo Lafontaines monumentale Videoskulptur „Les larmes d’acier“ (1987), mit der sie auf ironische Weise die komplexen Begriffskonstellationen Mann, Maschine, Macht und Sexualität dekonstruiert, sowie Bill Violas Videoinstallation „Stations“ (1994), in der er mit der Frage nach dem Werden und Vergehen eines der grundlegenden Themen menschlichen Daseins aufgreift, oder Jeffrey Shaws „Virtual Sculpture“ (1981), die für frühe Experimente der Augmented Reality steht, bilden hier eine kleine Auswahl an Beispielen.

ZKM | www.zkm.de

Jeffrey Shaw, Theo Botschuijver, „Virtual Sculpture“, 1981, Pan- und Tilt-System auf Stativ, halbdurchlässiger Spiegel, Fresnel-Linse, 12" S/W CRT-Monitor, Apple II Gamepaddles, Apple II Plus, 175 x 71,6 x 79,6 cm, Ausstellungsansicht im Melkweg, Amsterda