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Arles (F)

LES RENCONTRES DE LA PHOTOGRAPHIE
06.07. – 04.10.2026
06. - 12.07.2026 Opening Week


Jeden Sommer seit 1970 hat die Rencontres d’Arles im Rahmen von mehr als vierzig Ausstellungen an verschiedenen außergewöhnlichen historischen Orten der Stadt einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbreitung der besten internationalen Fotografie ausgeübt und dient zugleich als Sprungbrett für fotografische und zeitgenössische kreative Talente.

Zwischen Anfang Juli und Ende September ist die Öffentlichkeit eingeladen, rund 40 Ausstellungen an verschiedenen historischen Orten der Stadt zu entdecken – von Kapellen und Kreuzgängen aus dem 12. Jahrhundert bis hin zu Industriegebäuden aus dem 19. Jahrhundert sowie zeitgenössischen, teils überraschenden Orten (wie etwa dem Monoprix und seiner Fassade, die als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts klassifiziert ist).

Während der Eröffnungswoche im Juli lebt ganz Arles im Rhythmus der Fotografie. Als Ort des Austauschs mit Kreativen lädt das Festival das Publikum ein, gemeinsam mit Künstlern und Kuratoren an Führungen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Buchsignierungen und Lesungen teilzunehmen.

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F.C. Gundlach, Uschi Obermaier, Hamburg 1970 | © F.C. Gundlach, Courtesy Stiftung F.C. Gundlach

Hamburg

9. Triennale der Photographie Hamburg 2026
Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other
11 Ausstellungen in 8 Museen und Kunstinstitutionen
05.06. – 22.09.2026

Vom 5. Juni bis zum 22. September präsentiert die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 elf Ausstellungen in acht renommierten Museen und Kunstinstitutionen der Stadt. Das internationale Festival unter der künstlerischen Leitung von Mark Sealy aus London feiert die Bedeutung der Fotografie in unserer Zeit und zeigt, dass sie mehr kann als bloß beobachten: Fotografie kann Menschen verbinden und zum Nachdenken über Gerechtigkeit, Verantwortung und Menschlichkeit anregen. Das Thema der diesjährigen Triennale lautet: Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other. Diese drei Leitbegriffe bilden den roten Faden durch alle elf Ausstellungen und laden die Besucher*innen dazu ein, über die reine Betrachtung von Fotografie hinauszugehen und aktiv Teilnehmende einer gemeinsamen kulturellen Erfahrung zu werden.

Die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 präsentiert 279 internationale Künstler*innen in elf Ausstellungen zum Thema Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other. Die Liste der beteiligten Künstler:innen ist ab sofort online einsehbar: 2026.phototriennale.de/kuenstler-innenliste/

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F.C. Gundlach, Op Art-Badeanzug, Brigitte Bauer, Sinz Bademoden, Vouliagmeni, 1966 © F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach

Hamburg

F.C. Gundlach
You'll Never Watch Alone
08.05. — 16.08.2026

Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg widmet F.C. Gundlach zum 100. Geburtstag eine große Ausstellung – und erzählen dabei weit mehr als die Geschichte eines Starfotografen. Die Schau im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 beleuchtet Gundlach als Fotografen, Galeristen, Sammler, Unternehmer und Netzwerker – und damit als einen der prägenden Akteure der deutschen Fotokultur. Rund 130 Fotografien Gundlachs, ergänzt um etwa 70 Werke aus seiner Sammlung, treten in einen dichten Dialog, darunter Arbeiten von Erwin Blumenfeld, Richard Avedon, Regina Relang oder Cindy Sherman. Die Stiftung F.C. Gundlach ist alleinige Leihgeberin dieser ersten großen Ausstellung seit seinem Tod 2021.

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CARLSWERK PROTOTYPE / KÖLN / 2014 / FOTO: DIETER RÖSELER

Köln

PHOTO BOOK MUSEUM

The PhotoBookMuseum wurde 2014 in Köln von Markus Schaden und Frederic Lezmi gegründet. Als gemeinnützige Organisation fördert es das Fotobuch als eine der zentralen Ausdrucksformen der Fotografie. Das Museum dient als Plattform für Sammlungen, Ausstellungen und Events und ist der Erforschung und Vermittlung zeitgenössischer Fotobuchkultur gewidmet. Als Museum des 21. Jahrhunderts versteht es sich als lebendiger, sozialer Ort, der einem breiten Publikum offensteht.

Bisher ohne festes Haus als mobiles Museum aktiv nutzt es innovative mobile Vermittlungs- und Ausstellungsstrategien und lädt fernab des musealen Mainstreams international zur Partizipation ein. Das PhotoBookMuseum ist bisher weltweit das einzige Museum, das sich ausschließlich dem Medium Fotobuch widmet. Ein fester Standort in Köln, an dem es mit seinen nationalen und internationalen Sammlungsbeständen langfristig arbeiten, ausstellen und vermitteln kann, ist geplant und in Aussicht.

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Linz (A)

Francisco Carolinum Linz
Ein Haus für Fotografie und Medienkunst

Mit dem Francisco Carolinum (FC) verfügt Linz über ein Haus, das sich konsequent der Fotografie und Medienkunst widmet. Als Institution des Landes Oberösterreich steht es für einen differenzierten, zeitgenössischen Umgang mit Bildmedien, mit einem besonderen Fokus auf feministische Perspektiven und die Entwicklung neuer medialer Aus- drucksformen. Das DFC (Digitales Francisco Carolinum) erweitert diesen Anspruch bis in den virtuellen Raumes gibt das Museum auch im Metaverse von Cryptovoxels.

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Alessandra Dragoni, Terrace, Ravenna, 2019

Sindelfingen

NO PLACE LIKE HOME
ITALIENISCHE FOTOGRAFIE SEIT DEN 1980ER JAHREN
01.02.2026–16.08.2026

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt unter dem Titel NO PLACE LIKE HOME eine sehenswerte Überblicksausstellung zur Entwicklung der italienischen Fotografie seit den 1980er Jahren. Die in Kooperation mit dem IKS Photo Düsseldorf entstandene Schau präsentiert rund 300 Arbeiten von 42 Fotograf:innen. In der Poesie des Alltags erfassen sie soziale wie gesellschaftliche Verflechtungen, entlarven und reflektieren die imperiale Vergangenheit ihres Heimatlandes und hinterfragen kritisch das Medium der Fotografie: mal traditionell, mal konzeptionell, immer berührend und fernab der Klischees von „Dolce Vita“ und „Bella Italia“. Zugleich zeichnet die Ausstellung nach, wie sich die Fotografie schrittweise aus dem Schatten der etablierten Kunstformen löste und sich als autonome künstlerische Praxis behauptete.

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Helmut Newton, Nicolas Cage, Hollywood 1998, Lamborghini Miura, copyright Helmut Newton Foundation

Como (I)

Helmut Newton. Cars
bis 30.6.2026


Am 15. Mai 2026 eröffnet die Newton Foundation in Zusammenarbeit mit dem italienischen Luxury Brand Larusmiani die Ausstellung Helmut Newton. Cars . Ort ist der Garten der Villa Olmo am Lago di Como, welcher im Rahmen des „FuoriConcorso“-Festivals zu einer Art Freiluftmuseum wird. Auf 20 großformatigen Panelen wird dem Automobil durch Newtons Fotografien, entstanden zwischen 1956 und 2001, gehuldigt. Gleichzeitig ist es die erste Ausstellung zu diesem wichtigen Thema im Werk Newtons, das in naher Zukunft auch mit einer größeren Präsentation in der Berliner Newton Foundation vertieft werden wird. In Como selbst hat Newton seit den 1970er-Jahren immer wieder gearbeitet, allen voran in der Villa d’Este und ihrem berühmten Garten.

Villa Olmo, Como | www.newton-foundation.org

Alessandra Dragoni, Terrace, Ravenna, 2019 © Alessandra Dragoni

Sindelfingen

NO PLACE LIKE HOME
Italienische Fotografie seit den 1980er Jahren
1.2. – 26.7.2026

Erstmals in Deutschland erkunden vier Institutionen mit der Ausstellung No Place like Home gemeinsam die Einflüsse italienischer Fotografie seit den 1980er Jahren auf die Entwicklung der europäischen Fotogeschichte. Gezeigt werden rund 300 Arbeiten von 42 Fotograf:innen, die sich einerseits aus der Arte Povera und dem Neorealismus und andererseits im Kontext der amerikanischen New Color Bewegung und der deutschen Fotografie – wie sie von Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen und Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie unterrichtet wurde – herausgebildet haben.

No Place like Home präsentiert in einer ersten großen Überblicksausstellung die Entwicklung des Mediums Fotografie seit den 1980er Jahren in Italien und zeigt, wie das aus dem Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit hervorgegangene Land eine eigene fotografische Repräsentation gefunden hat. In dieser Vielschichtigkeit weist die italienische Fotografie eindeutige Parallelen zur Entwicklung der Fotografie seit den 1980er Jahren in Europa auf und darf sich selbstbewusst in das Panorama der Fotografie als autonome Kunstform einordnen. In der Poesie des Alltags erfassen die teilnehmenden Künstler:innen soziale wie gesellschaftliche Verflechtungen, entlarven und reflektieren die imperiale Vergangenheit ihres Heimatlandes und hinterfragen kritisch das Medium der Fotografie: mal traditionell, mal konzeptionell, immer berührend und fernab der Klischees von „Dolce Vita“ und „Bella Italia“.

Eine Ausstellung des IKS Photo Düsseldorf, der Kunsthalle Darmstadt, des SCHAUWERK Sindelfingen und der Draiflessen Collection Mettingen. Die Ausstellung wird von Ralph Goertz, Leiter des IKS Photo Düsseldorf, kuratiert.

Schauwerk Sindelfingen | www.schauwerk-sindelfingen.de