Como (I)
Helmut Newton. Cars
bis 30.6.2026
Am 15. Mai 2026 eröffnet die Newton Foundation in Zusammenarbeit mit dem italienischen Luxury Brand Larusmiani die Ausstellung Helmut Newton. Cars . Ort ist der Garten der Villa Olmo am Lago di Como, welcher im Rahmen des „FuoriConcorso“-Festivals zu einer Art Freiluftmuseum wird. Auf 20 großformatigen Panelen wird dem Automobil durch Newtons Fotografien, entstanden zwischen 1956 und 2001, gehuldigt. Gleichzeitig ist es die erste Ausstellung zu diesem wichtigen Thema im Werk Newtons, das in naher Zukunft auch mit einer größeren Präsentation in der Berliner Newton Foundation vertieft werden wird. In Como selbst hat Newton seit den 1970er-Jahren immer wieder gearbeitet, allen voran in der Villa d’Este und ihrem berühmten Garten.
Villa Olmo, Como | www.newton-foundation.org
Sindelfingen
NO PLACE LIKE HOME
Italienische Fotografie seit den 1980er Jahren
1.2. – 26.7.2026
Erstmals in Deutschland erkunden vier Institutionen mit der Ausstellung No Place like Home gemeinsam die Einflüsse italienischer Fotografie seit den 1980er Jahren auf die Entwicklung der europäischen Fotogeschichte. Gezeigt werden rund 300 Arbeiten von 42 Fotograf:innen, die sich einerseits aus der Arte Povera und dem Neorealismus und andererseits im Kontext der amerikanischen New Color Bewegung und der deutschen Fotografie – wie sie von Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen und Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie unterrichtet wurde – herausgebildet haben.
No Place like Home präsentiert in einer ersten großen Überblicksausstellung die Entwicklung des Mediums Fotografie seit den 1980er Jahren in Italien und zeigt, wie das aus dem Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit hervorgegangene Land eine eigene fotografische Repräsentation gefunden hat. In dieser Vielschichtigkeit weist die italienische Fotografie eindeutige Parallelen zur Entwicklung der Fotografie seit den 1980er Jahren in Europa auf und darf sich selbstbewusst in das Panorama der Fotografie als autonome Kunstform einordnen. In der Poesie des Alltags erfassen die teilnehmenden Künstler:innen soziale wie gesellschaftliche Verflechtungen, entlarven und reflektieren die imperiale Vergangenheit ihres Heimatlandes und hinterfragen kritisch das Medium der Fotografie: mal traditionell, mal konzeptionell, immer berührend und fernab der Klischees von „Dolce Vita“ und „Bella Italia“.
Eine Ausstellung des IKS Photo Düsseldorf, der Kunsthalle Darmstadt, des SCHAUWERK Sindelfingen und der Draiflessen Collection Mettingen. Die Ausstellung wird von Ralph Goertz, Leiter des IKS Photo Düsseldorf, kuratiert.
Schauwerk Sindelfingen | www.schauwerk-sindelfingen.de
