Basel (CH)
S.P.A. Weinkellerei
Naturwein, mitten in Basel.
Ein kopfsteingepflasterter Innenhof an der Rheinpromenade. Hier entsteht ehrlicher Handwerkswein: Willkommen in der S.P.A Weinkellerei.
Seit 2022 holt ein engagiertes Team die Weinproduktion zurück in die Stadt. Die Vision: «Wein erleben». Offene Kellertüren laden dazu ein, den Weg der Traube transparent mitzuverfolgen.
Die biodynamischen Spätburgunder-Trauben vom Tüllinger Hügel werden natürlich und schonend verarbeitet. Im Keller verzichten wir auf Zusatze, Pumpen oder Filter. Stattdessen wirken nur Schwerkraft und manuelle Korbpressen. Das Resultat sind pure, lebendige Natur- weine in upgecycelten Flaschen.
Die Qualität spricht für sich: S.P.A – Weine fließen unter anderem im BANKS vom Les Trois Rois, im Restaurant Zum Goldigen Fass und im Schmalewurf direkt auf der anderen Seite des Rheins.
S.P.A macht lokale Lebensmittelproduktion greifbar. Kommt vorbei und stößt mit uns an! Wir haben während der Art durchgehend geöffnet und es gibt leckere Canapés.
St.Johanns-Rheinweg 43, 4056 Basel, Schweiz | www.spaspaspa.ch
Ulm
Vera Mercer
Das gefräßige Auge
09.10.2026 – 28.02.2027
Vera Mercer (*1936 in Berlin), Grande Dame der Fotografie, blickt auf ein umfangreiches Lebenswerk zurück. Nach einer Ausbildung zur Tänzerin heiratet sie mit 18 Jahren den späteren Eat Art Künstler Daniel Spoerri und übersiedelt mit ihm nach Paris. Hier taucht sie in die künstlerische Avantgarde ein, fotografiert sie Künstler:innen wie Marcel Duchamps und Niki de St.-Phalle und erstmals Nahrungsmittel in den berühmten Markthallen Les Halles.
Daneben schießt sie Fotos von Menschen im Café: Da begegnen uns träumende, gelangweilte und engagiert essende Unbekannte, die schmunzeln lassen, und die die Atmosphäre ihrer Zeit einfangen.
In den 2000ern beginnt sie, Stillleben aufwändig zu komponieren. Sie übernimmt Motive der altmeisterlichen Malerei, die sie zu neuem Leben erweckt. Eine zentrale Rolle spielt die Lichtregie, mit der die Künstlerin ihre Sujets effektvoll, oft geheimnisvoll inszeniert: exotische Gegenstände, Blumen, Gemüse und Früchte – und immer wieder tote Tiere.
Vera Mercer betreibt zusammen mit ihrem zweiten Ehemann selbst mehrere Restaurants, so etwa den 2009 eröffneten „Boiler Room“ in Omaha/ USA. Die Künstlerin stattet ihn mit ihren Fotos aus. Und hier entstehen neue Bilder. Lebensmittel Zubereiten, Arrangieren, Fotografieren und Essen greifen in ihrem Werk ineinander.
Ab 2010 entwickelt Mercer eine neue Bildergruppe: Porträts gepaart mit Stillleben. Die Dinge werden zu Charakteristika der Fotografierten und interagieren mit ihnen auf rätselhafte Weise.
Die Ausstellung folgt Vera Mercers Weg von den frühen Pariser Schwarz-Weiß-Fotos über ihre farbenprächtigen Stillleben bis hin zu den Stillleben-Porträts, die den vorläufigen Höhepunkt ihres reichen Werkes bilden.
Museum Brot und Kunst Forum Welternährung | www.museumbrotundkunst.de

Vera Mercer, Christian Rothmann, 2013
Vevey (CH)
Alimentarium Vevey
Das von Nestlé gegründete Alimentarium lädt Jung und Alt durch appetitliche Ausstellungen, interaktive Animationen und kulinarische Workshops ein, einen neuen Blick für eine alltägliche und wesentliche Tätigkeit zu entwickeln: das Essen!
Das Alimentarium wurde am 21. Juni 1985 in Vevey eröffnet und ist das weltweit erste Museum, das sich ausschließlich dem Thema Ernährung widmet. Es wurde auf Initiative des Museologen Martin Schärer gegründet und markierte einen Bruch in der internationalen Museumslandschaft, indem es Alltagsgegenstände, Sinneserfahrungen und kritische Fragestellungen in einem innovativen und partizipativen Ansatz miteinander verband. Das berühmteste Stück seiner Sammlung ist die „Fourchette. Héroïne du Léman” (Gabel. Heldin des Genfer Sees), die anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Institution vom Künstler Jean-Pierre Zaugg geschaffen wurde. Es bietet ein reichhaltiges und vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Kochworkshops, Führungen, Begegnungen und kulturellen Vermittlungsangeboten rund um die Themen Ernährung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Bordeaux (F)
Cité du Vin
An den Ufern von Bordeaux gelegen, wird La Cité du Vin nicht wie ein klassisches Museum besucht: Man betritt es, um eine Erfahrung zu machen. Hier wird der Wein als eine globale Kultur erzählt, eine gemeinsame Sprache, die aus Landschaften, Know-how, Riten, Geschichten und Emotionen besteht. Mal als Leuchtturm des Weintourismus in Bordeaux oder das Totem von Bordeaux bezeichnet, wird die Cité du Vin Sie nur begeistern.
Die Cité du Vin ist eine neuartige kulturelle Einrichtung, die dem Wein als kulturellem, universellem und lebendigem Erbe gewidmet ist. Sie bietet eine spektakuläre Reiseum die Welt, durch die Zeitalter, in alle Kulturen. Die Cité du Vin ist einzigartig in ihrer Art und lädt Sie zu einer Reise durch die Welt der Reben und des Weins ein, von der Antike bis heute und auf allen fünf Kontinenten. Anhand von 6 Welten in 18 Modulenveranschaulicht ihre Dauerausstellung wie der Wein als universelles Erbe die Menschen inspiriert und seit Jahrtausenden sowohl ihr Leben als auch ihr Territorium geformt hat.
Die auf 3000 m² verteilten interaktiven, individuellen und kollektiven, pädagogischen, immersiven, traumhaften, multisensorischen Erfahrungen sind für die größtmögliche Anzahl von Menschen zugänglich und stehen allen offen: Menschen mit Behinderungen, Familien, internationalen Touristen (dreisprachige Beschilderung und in 8 Sprachen erhältliche Besuchsbegleiter).

Hamburg
Deutsches Zusatzstoffmuseum Hamburg
Zur Herstellung von Lebensmitteln dürfen in der EU-Tausende von Zusätzen wie Aroma- und Farbstoffe, Enzyme und Geschmacksverstärker beigemischt werden. Viele von ihnen müssen nicht einmal deklariert werden. Selbst bei Bioprodukten sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt. Das Deutsche Zusatzstoffmuseum erklärt, warum das so ist: es zeigt wo nicht deklarierte Zusätze enthalten sein können, wie sie manchmal verschleiert werden und welche Möglichkeiten bestehen, auf derartige Zusatze zu verzichten. Das Deutsche Zusatzstoffmusuem befindet sich auf dem Gelände des Hamburger Großmarkt.
Slow Food Genussführer als App
Neue App des Slow Food Genussführers ebnet Weg zur nachhaltigen Gastronomie
Der beliebte Slow Food Genussführer ist ab sofort auch digital verfügbar. Die App stellt mehr als 500 Gasthäuser und Restaurants vor, die die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ tagtäglich umsetzen. Sie steht zum Download im Apple AppStore und dem Google Play Store bereit und kann in verschiedenen Abo-Modellen bezogen werden. Mit Lockerung der Corona-Maßnahmen eröffnen in weiteren Regionen Deutschlands (außen)gastronomische Angebote. Die App von Slow Food Deutschland macht es Verbraucher*innen einfach, zukunftsfähig arbeitende Gastronom*innen mit ihrem Besuch zu unterstützen.
Die Genussführer-App ist im Abo erhältlich, als Vollversion, oder jeweils in einer regionalen Version Ost oder West. In den ersten sieben Tagen kann die App kostenlos getestet werden.
Kompletter Genussführer:
im Jahr 19,99 Euro, im Quartal 6,99 Euro, im Monat 2,99 Euro.
Teilausgabe Ost oder West:
im Jahr 11,99 Euro, im Quartal 3,99 Euro, im Monat 1,99 Euro.
Bordeaux (F)
La Cité du Vin
La Cité du Vin in Bordeaux ist eine weltweit einzigartige Kulturstätte, die ganz dem Wein gewidmet ist: Folgen Sie der Geschichte des Weines durch die ganze Welt, verschiedene Kulturen und Zivilisationen. Das markante Gebäude am Flussufer prägt heute das Stadtbild von Bordeaux und gehört zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Weinmetropole. In der ständigen Ausstellung (über 3.000 m²), dem Herzstück des Museums, folgen die Besucher völlig zwanglos einem Rundgang durch 19 Themenbereiche. Die unterhaltsame Gestaltung und Erlebnisse für alle Sinne sorgen für Abwechslung bei der spannenden Reise durch die Weinkulturen der Welt.Wie ein roter Faden zieht sich die Weinkultur bis heute durch Mythen, Religionen, Bräuche, Rituale und das Leben der Menschen.
