Loreen Sima | © Vincent Sima

Heidelberg Mannheim Ludwigshafen

Enjoy Jazz
02.10. – 07.11.2026


Vom 02. Oktober bis zum 87. November 2026 findet in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie an anderen Orten  in der Metropolregion Rhein-Neckar das Enjoy Jazz Festival statt. Die 28. Ausgabe des Festivals für Jazz und Anderes steht unter dem Motto „Beauty“. Damit setzt Enjoy seine Reihe thematisch profilierten Ausgaben fort. Nach „Trust“(2023), „Healing“ (2024) und „Knowing“ (2025) rückt nun die Schönheit in den Mittelpunkt. Für das Enjoy Jazz Festival 2026 ist „Beauty“ ein Ausgangspunkt, um Vielfalt und Perspektiven zu feiern, denn: Schönheit ist mehr als nur ein ästhetischer Begriff. Sie berührt alle Bereiche unserer Lebens: sozial, moralisch, politisch, wirtschaftlich, ökologisch und natürlich kulturell, kann konkret oder abstrakt sein, etwas, das wir teilen, oder etwa ganz Persönliches. Wir möchten verstehen, was Schönheit für Künstler:innen, Kulturschaffende, Wissenschaftler:innen und das Publikum bedeutet, welche Ideen, Eindrücke und Erlebnisse damit verbunden sind.

Enjoy Jazz ist aus der Festivallandschaft nicht mehr weg zu denken. Weltweit hat es sich als eines der wichtigsten Jazzfestivals etabliert. Es ist ein lebendiges Festival, das sich in erster Linie der Freude an großartigen Darbietungen und dem Musikgenuss verpflichtet fühlt. Die Freude am Jazz ist das Motto des Festivals – zu genießen bedeutet ebenfalls, sich für die einzelnen Künstler Zeit zu nehmen, so dass Enjoy Jazz meist nur ein Konzert pro Abend und pro Stadt ausrichtet.

www.enjoyjazz.de


Matti Klein Soul Trio © JM Jorissen

Baloise Session, Foto Konzertsaal © Baloise Session

Basel (CH)

Baloise Session 2026 – Wo Musik-Welten sich begegnen
16.10. – 04.11.2026


Power-Pop aus Deutschland und der Schweiz mit Mark Forster, Kamrad und Lo & Leduc. Die Disco-Legenden Nile Rodgers & Chic, einmal mit Rick Astley, einmal mit Natasha Bedingfield. Chanson-Poesie mit Stephan Eicher und Imany. Soul-Tiefe mit Erykah Badu und Max Herre & Joy Denalane. Die Ausnahmestimmen Calum Scott und Tori Kelly. James Arthur und die Nicotine Dolls. Blues von Joe Bonamassa und Americana von Brandy Clark. Folk-Pop von Picture This und Amistat. Das Line-up der 41. Baloise Session vereint vom 16. Oktober bis 4. November zehn Abende mit 18 Acts zwischen Groove und Gänsehaut. «Unterschiedliche Künstlerwelten treffen in intimer Clubtischatmosphäre aufeinander. Aus sorgfältiger Programmgestaltung entstehen überraschende Musik-Momente – das ist unsere Magie», sagt Beatrice Stirnimann, CEO der Baloise Session.

www.baloisesession.ch

Émile Parisien © hr/ Samuel Kirszenbaum

Frankfurt

Deutsches Jazzfest Frankfurt
13. – 17.10.2026


Das Deutsche Jazzfestival vom 13. - 17. Oktober 2026 freut Sie sich dieses Jahr unter anderem auf Emile Parisiens "Floating" feat. Yaron Herman, die australische Bassistin Linda May Han Oh, Myra Melford, ihr Fire and Water Quintet feat. Ingrid Laubrock, Mary Halvorson und Tomeka Reid, Louis Sclavis aus Lyon mit "India", die hr-Bigband und viele andere zu pärsentieren. Die Clubnacht am Freitag bietet auf kleinen Bühnen Newcomer, die Verleihung des Frankfurter Jazzstipendiums am Dienstag macht den Anfang.

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/index.html

Il Mago Del Gelato © Montreux Jazz Festival

Montreux (CH) 

Montreux Jazz Festival Residency
14. – 17.10.2026


Die Residency des Montreux Jazz Festivals bringt vom 14. bis 17. Oktober 2026 im Petit Palais des Fairmont Le Montreux Palace aufstrebende Talente und etablierte Größen aus den Bereichen Jazz, Soul und R&B zusammen. Jeden Abend ab 18 Uhr öffnet die Residency ihre Türen für das Publikum und bietet ein kostenloses Programm mit Konzerten, Showcases, Workshops, Jam-Sessions und DJ-Sets. Zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gehören Fatoumata Diawara, Brian Jackson, Vincen García, Camilla George, Mino Cinelu, Jean Phi Dary, Afra Kane, Lakiko, Amy Gadiaga und Makeda Krish.

Bereits im siebten Jahr in Folge steht das Herbstfestival der Montreux Jazz Artists Foundation (MJAF) ganz im Zeichen einer einzigartigen künstlerischen Residency. Acht aufstrebende Bands – vier aus der Schweiz und vier internationale – wurden ausgewählt, um an diesem vielseitigen Programm teilzunehmen. Während vier intensiver Tage wird jede Band auf der Bühne ein aufgezeichnetes Konzert geben, sich mit renommierten Mentorinnen und Mentoren austauschen, gemeinsam mit anderen Musikerinnen und Musikern an ihrer künstlerischen Weiterentwicklung arbeiten und ihr Verständnis für zentrale Themen der Musikbranche vertiefen. Dabei stehen unter anderem Musik, Urheberrecht, Technologie und Medien im Fokus.

Jeden Abend ab 18 Uhr öffnet das Petit Palais seine Türen für das Publikum und schafft so eine besondere Nähe zwischen den Besucherinnen und Besuchern, den aufstrebenden Talenten und den Mentorinnen und Mentoren der Residency. Das viertägige Festival ist vollständig kostenlos und bietet ein dichtes Programm aus Workshops, Showcases, Konzerten und Jam-Sessions. Den Abschluss bildet am letzten Abend eine große Closing Party.

www.montreuxjazzfestival.com/en/news/montreux-jazz-festival-residency-2025/

Munich Composer Collective © Helena Heilig

Konstanz 

47. Konstanzer Jazzherbst
28. – 31.10.2026


Auch beim 47. Jazzherbst begleiten wir Musikerinnen und Musiker auf ihrem künstlerischen Weg und sind gespannt, welche Überraschungen sie uns mit den neuen Programmen bieten werden. Wir präsentieren verschiedenste Formation vom Duo bis zur BigBand, meist in Doppelkonzerten.
Aus Anlass der 100. Geburtstage von Miles Davis und John Coltrane freuen wir uns darauf, dass wir einige der ehemaligen Mitspieler der beiden Größen präsentieren können.
Wir haben einige Musikerinnen und Musiker eingeladen, die wir auf ihrem Weg schon länger begleiten. Teilweise arbeiten wir schon seit Jahrzehnten, seit deren Jugend, mit ihnen zusammen und freuen uns, dass sie mit immer noch der gleichen Energie und Neugierde wirken.
Ganz besonders freuen wir uns mit Gary Bartz und Alvin Queen auf ehemaligen Mitspieler der Größen Miles Davis und John Coltrane. Die Kombination dieser Altmeister mit den aktuellen und ehemaligen Studierenden der Hochschule München dürfte besonders spannend werden

www.jazzclub-konstanz.de

Berliner Festspiele_Jazzfest Berlin 2026, ONJQ by © Malwina Witkowska

Berlin

Jazzfest Berlin 2026: Dream Baby Dream
29.10. – 01.11.2026


Vom 29. Oktober bis 1. November präsentiert das Jazzfest Berlin über 135 internationale Musiker:innen aus mehr als 25 Ländern im Haus der Berliner Festspiele, im A-Trane, im Quasimodo sowie in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Unter der künstlerischen Leitung von Nadin Deventer richtet die Festivalausgabe 2026 ihre Scheinwerfer auf insgesamt 24 Acts – mit vier Uraufführungen, zwei Europa- und fünf Deutschlandpremieren, unter anderem von Anthony Braxton, Alexander von Schlippenbach mit dem Globe Unity Orchestra, Camila Nebbia, Christian Lillinger und Wendy Eisenberg. Bereits am 26. Oktober startet die Jazzfest Community Week mit Workshops und Kiezkonzerten im Jazz Institut Berlin und an verschiedenen Orten in Berlin-Moabit.

www.berlinerfestspiele.de/jazzfest-berlin

Foto © Chris Marquardt

CD Neuerscheinung

ALCHEMY


Am 2. Oktober 2026 erscheint Joo Kraus neues Album „Alchemy“ – das Highlight seines Jubiläumsjahres erscheint pünktlich zu seinem 60. Geburtstag! Alchemie – die Kunst, aus einfachen Elementen etwas Kostbares zu schaffen. Genau darin liegt die Essenz von Alchemy. Gemeinsam mit Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill hat Joo langjährige Freundschaft, Vertrauen und musikalische Neugier in einen warmen, energiegeladenen Bandsound verwandelt.

Joo Kraus (Trompete), Ralf Schmid (Klavier), Veit Hübner (Bass) und Torsten Krill (Schlagzeug)

Mit Alchemy präsentiert Joo Kraus ein Live-Erlebnis, das von Spielfreude, Energie und musikalischer Neugier lebt. Der international gefeierte Trompeter und Multiinstrumentalist, ausgezeichnet unter anderem mit dem Echo Jazz und zwei Grammy-Nominierungen, steht seit Jahrzehnten für einen unverwechselbaren Sound zwischen Jazz, Funk, Pop und elektronischen Einflüssen.

Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag zeigt sich Joo Kraus dabei alles andere als rückblickend: Alchemy ist Musik im Hier und Jetzt – offen, beweglich und voller Dynamik. Das Programm entfaltet live seine ganze Kraft: unmittelbare Interaktion, spontane Momente und ein Zusammenspiel, das ohne Umwege funktioniert. Mal leicht und weit, mal kantig und selbstironisch, mal kraftvoll nach vorn – Alchemy verbindet musikalische Tiefe mit Groove und Atmosphäre und macht jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.Alchemy wurde von Torsten Krills FrimFram Collective (FrimFram Productions) produziert.

>>>  jetzt vorbestellen! (CD, LP, Bundle)

www.jookraus.com

JIMI 2026 Zeitung für Jazz, Neue Musik, Klassik 2.0, Klang, Elektro, Medien und Green Culture ist online.
Klicken Sie aufs Cover!

Ruediger Baldauf © Ruediger Baldauf

Allensbach

27. JAZZ am SEE 2026  „
Grenzgänge – Jazz und mehr…


Allensbach ist einer dieser kleinen großen magischen Jazzorte, die weit über die Bodenseeregion hinaus strahlen und bei vielen Künstler:innen einen festen Platz in der Tourneeplanung haben. JAZZ am SEE steht von Anfang an für außergewöhnliche musikalische Begegnungen verschiedener Kulturen und Genres und großer Stimmen des Jazz. Ein Konzert mit der Musikerlegende Charlie Mariano war der Beginn der Reihe. Viele unvergessliche Konzerte mit beeindruckenden Künstler:innen aus der ganzen Welt folgten. Auch in diesem Jahr wird es Wiederbegegnungen und Entdeckungen geben. Ein kleines, feines und internationales Programm, das Raum für musikalische Grenzgänge gibt.

Die Jazzkonzerte in der Gnadenkirche in Allensbach besitzen eine besondere Stimmung, die sich von klassischen Konzertorten deutlich unterscheidet. Die Kombination aus sakraler Architektur, warmer Akustik und der Nähe zum Publikum schafft ein Ambiente, das sowohl intensiv als auch intim wirkt. Die Konzerte haben etwas Erdendes und zugleich Inspirierendes. Jazz, der oft mit urbanem Leben assoziiert wird, bekommt in der Gnadenkirche eine spirituelle, fast meditative Dimension. Musikerinnen und Musiker berichten häufig davon, dass sie hier besonders frei und kreativ spielen können – getragen vom Raum und vom Publikum.

Neugierig geworden? Allensbach lädt ein Sie auf diesen vielseitigen akustischen Reisen zu begleiten, denn Musik kennt keine Grenzen. Allensbach Hat´s

weiter lesen
© Michael Staab www.michaelstaab.com

Kalle Kalima

Kalle Kalima, geboren 1973 in Helsinki, Finnland, ist ein Jazzgitarrist, Bandleader und Komponist, der sich durch seine Vielseitigkeit, seinen erfindungsreichen Stil und seine Bereitschaft, musikalische Grenzen zu überschreiten, einen Namen gemacht hat. Trotz finnischer Wurzeln ist Kalima seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Jazzszene und hat sich international einen Ruf als innovativer Musiker erarbeitet. Kalle Kalima ist das Titelgesicht unserer diesjährigen Zeitung JIMI - Jimi Hendrix - Kalle Kalima.

weiter lesen
17.4.2026 um 19:30 Uhr - Dee Dee Bridgewater © Kimberlym Wang

Linz (A)

Jazz im Brucknerhaus Linz


Die Jazz-Reihe im Brucknerhaus präsentiert auch in der Saison 26/27 großartige Interpret:innen. Zwei herausragende Pianisten, zwei Instrumente, zwei musikalische Welten, Klassik und Jazz, und ein Abend, an dem die Grenzen dazwischen miteinander verschmelzen eröffnen die Saison  26/27 am 14.09.2026. Jazz-Superstar und Grammy-Award-Gewinner Brad Mehldau, der wohl »einflussreichste Jazzpianist der letzten 20 Jahre« (New York Times), prägt den modernen Jazz mit Interpretationen, die Intellekt, Emotion und Struktur in sich vereinen. Kirill Gerstein, gleichermaßen in der Klassik und im Jazz versiert, wird für seine dynamische Künstlerschaft und Neugier gefeiert, mit der er unterschiedliche musikalische Stimmen fantasievoll miteinander verbindet. »Ich fühlte mich sofort instinktiv in seine musikalische Sprache hineingezogen«, sagt Kirill Gerstein über Brad Mehldau. Der wiederum gibt zurück: »Er ist ein Virtuose mit erstaunlich großem und vielseitigem Repertoire … aber er ist noch viel mehr als das.« Gemeinsam verwischen Mehldau und Gerstein die Grenzen zwischen Genres, Epochen und Traditionen in einem musikalischen Dialog, der sowohl tiefschürfend intellektuell als auch mitreißend menschlich ist. Doch zuvor wartet die Saison 25/26 noch mit zwei herausragenden Konzerten auf: Am 17. April 2026 tritt das Dee Bridgewater Quartet auf. Mit ihrer herausragenden Stimme und fesselnden Bühnenpräsenz präsentiert die Grande Dame des Jazzgesangs gemeinsam mit ihren Mitmusikerinnen ihr mitreißendes Programm We Exist! Und am 18. Mai.2026 schließt der schottische Pianist Ferus McCreadie das Jazz Programm in der Saison 25/26.  Der schottische Pianist verbindet Jazz und Folk und verleiht seiner Musik eine weltoffene Sprache, in der alles möglich zu sein scheint.

www.brucknerhaus.at


Brad Mehldau © Yoshika Horita

Heidelberg_Metropolregion_Bild Tom Skinner © Jason Evans

Metropolregion Rhein-Neckar
Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg

Enjoy Jazz
02.10.–07.11.2026

Mit Enjoy Jazz findet das größte Jazzfestival Deutschlands und eines der renommiertesten seiner Art in Europa alljährlich in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen statt. Vom 2. Oktober bis zum 7. November 2026 präsentieren die Macher:innen bei der 28. Ausgabe des „Festival for Jazz and More“ unter anderem Lizz Wright, das Sullivan Fortner Trio, Melody Gardot, Tom Skinner sowie The Messthetics & James Brandon Lewis.

www.enjoyjazz.de

Michael Riessler (Bassklarinette) © Udo Eberl

Ulm

50 Jahre Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm e.V.
30.10.–01.11.2026

Seinen 50. Geburtstag feiert der Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm in diesem Jahr. Seit nunmehr 50 Jahren ist es sein Bestreben, zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik von internationalem Niveau nach Ulm zu holen und den Künstlern ein adäquates Ambiente zu bieten.

In den ersten Jahren waren es die Jazzgrößen der 70er- und 80er-Jahre: Chet Baker, Dizzy Gillespie oder Art Blakey, aber auch Neuerer wie Pianist Cecil Taylor oder Saxofonist Sam Rivers. Seinem Anspruch, ausschließlich musikalische Qualität zur Leitlinie seines Programms zu machen, ist der Verein, der seit nunmehr über 30 Jahren im Ulmer Stadthaus, einem postmodernen Bau des New Yorker Stararchitekten Richard Meier, seine Konzerte veranstaltet, bis heute treu geblieben. Dass dem immer noch so ist, zeigt die Auszeichnung mit einem Applaus Award, den der Verein im vergangenen Jahr als eine der besten kleinen Konzertreihen in Deutschland entgegennehmen durfte. Entsprechend hochkarätig ist denn auch das Programm, das der Verein für sein Jubiläumswochenende vom 30. Oktober bis 1. November zusammengestellt hat. Eröffnet wird es von dem Bassklarinettisten Michael Riessler und seinem neu formierten Trio – der gebürtige Ulmer Riessler gilt als Deutschlands wichtigster Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik. Danach Deutschlands derzeit wohl herausragendster Jazzmusiker, der Pianist Michael Wollny. Er bringt den französischen Sopransaxofonisten Emile Parisien mit an die Donau. Am zweiten Abend gastieren der New Yorker Pianist Craig Taborn (im Duo mit Trompeter Peter Evans) und der Tenorsaxofonist James Carter mit seinem Organ Trio und einer Hommage an  John Coltrane, dessen 100. Geburtstag die Jazzwelt in diesem Jahr feiert, im Stadthaus. Die seit vielen Jahren in New York lebende Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier eröffnet dann mit ihrem Short Cut Trio den dritten Abend, bevor Akkordeon-Altmeister Richard Galliano mit seinem New Viaggio Trio das dreitägige Festival beswingt ausklingen lässt.

Begleitet wird das dreitägige Festival von einer Fotoausstellung mit Jazzfotografien aus 50 Jahren Verein für moderne Musik, die ab dem 22. Oktober im 1. OG. des Stadthauses zu sehen sein wird.

www.verein-fuer-moderne-musik.de

Montreux (CH)

Ein Haute-Couture-Plakat  von Kévin Germanier für das  60. Montreux Jazz Festival 2026

Der Walliser Modedesigner Kévin Germanier gestaltete das Plakat für das 60. Montreux Jazz Festival, das vom 3. bis 18. Juli 2026 stattfinden wird. Mit seiner Inspiration von Haute-Couture-Kleidungsstücken stellt dieses farbenprächtige Werk das erste bestickte Plakat in der Geschichte des Festivals dar.

Eine angemessene Extravaganz: Das Montreux Jazz Festival schmückt sich zur Feier seiner 60. Ausgabe mit einer Haute-Couture-Kreation. Kévin Germa- nier entwarf als erster Modedesigner ein Plakat für das Festival. Der aus dem Wallis stammende Künstler lebt heute in Paris und hat sich als eines der vielversprechendsten Talente der internationalen Szene etabliert. Nachdem er Björk, Beyoncé und Lady Gaga eingekleidet hatte, entwarf er zuletzt die Kostüme für die Eröffnungs- und Abschlusszeremo- nien der Olympischen Spiele 2024 in Paris sowie für den Eurovision Song Contests 2025 in Basel.

Ein Werk aus 60’000 Perlen und Pailletten

Die strahlende Üppigkeit des Werkes offenbart sich in der Fülle seiner Details. Kévin Germanier hat das Upcy- cling zu seinem Markenzeichen gemacht: Alle Elemente des Plakats stammen aus früheren Kreationen und wurden somit recycelt. Über 60’000 Pailletten und Perlen aus Glas, Holz und Kunststoff wurden sorgfältig auf einen Samtstoff gestickt. Auch Wolle und sogar Teile von Elektrorohren sind zu erkennen. Die Farbexplosion erscheint umso intensiver, da sie sich vom absolut schwarzen Hintergrund abhebt.

Das physische Werk wird vom 7. November 2025 bis zum 22. März 2026 im MUDAC in Lausanne im Rahmen der Ausstellung « Les Monstrueuses. Carte blanche à Kévin Germanier » zu sehen sein. Anschliessend wird es vom 3. bis 18. Juli im Shop des Montreux Jazz Festivals ausgestellt.

www.montreuxjazzfestival.com
www.kevingermanier.com