Foto © Chris Marquardt

CD Neuerscheinung

ALCHEMY


Am 2. Oktober 2026 erscheint Joo Kraus neues Album „Alchemy“ – das Highlight seines Jubiläumsjahres erscheint pünktlich zu seinem 60. Geburtstag! Alchemie – die Kunst, aus einfachen Elementen etwas Kostbares zu schaffen. Genau darin liegt die Essenz von Alchemy. Gemeinsam mit Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill hat Joo langjährige Freundschaft, Vertrauen und musikalische Neugier in einen warmen, energiegeladenen Bandsound verwandelt.

Joo Kraus (Trompete), Ralf Schmid (Klavier), Veit Hübner (Bass) und Torsten Krill (Schlagzeug)

Mit Alchemy präsentiert Joo Kraus ein Live-Erlebnis, das von Spielfreude, Energie und musikalischer Neugier lebt. Der international gefeierte Trompeter und Multiinstrumentalist, ausgezeichnet unter anderem mit dem Echo Jazz und zwei Grammy-Nominierungen, steht seit Jahrzehnten für einen unverwechselbaren Sound zwischen Jazz, Funk, Pop und elektronischen Einflüssen.

Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag zeigt sich Joo Kraus dabei alles andere als rückblickend: Alchemy ist Musik im Hier und Jetzt – offen, beweglich und voller Dynamik. Das Programm entfaltet live seine ganze Kraft: unmittelbare Interaktion, spontane Momente und ein Zusammenspiel, das ohne Umwege funktioniert. Mal leicht und weit, mal kantig und selbstironisch, mal kraftvoll nach vorn – Alchemy verbindet musikalische Tiefe mit Groove und Atmosphäre und macht jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.Alchemy wurde von Torsten Krills FrimFram Collective (FrimFram Productions) produziert.

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www.jookraus.com

JIMI 2026 Zeitung für Jazz, Neue Musik, Klassik 2.0, Klang, Elektro, Medien und Green Culture ist online.
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Ruediger Baldauf © Ruediger Baldauf

Allensbach

27. JAZZ am SEE 2026  „
Grenzgänge – Jazz und mehr…


Allensbach ist einer dieser kleinen großen magischen Jazzorte, die weit über die Bodenseeregion hinaus strahlen und bei vielen Künstler:innen einen festen Platz in der Tourneeplanung haben. JAZZ am SEE steht von Anfang an für außergewöhnliche musikalische Begegnungen verschiedener Kulturen und Genres und großer Stimmen des Jazz. Ein Konzert mit der Musikerlegende Charlie Mariano war der Beginn der Reihe. Viele unvergessliche Konzerte mit beeindruckenden Künstler:innen aus der ganzen Welt folgten. Auch in diesem Jahr wird es Wiederbegegnungen und Entdeckungen geben. Ein kleines, feines und internationales Programm, das Raum für musikalische Grenzgänge gibt.

Die Jazzkonzerte in der Gnadenkirche in Allensbach besitzen eine besondere Stimmung, die sich von klassischen Konzertorten deutlich unterscheidet. Die Kombination aus sakraler Architektur, warmer Akustik und der Nähe zum Publikum schafft ein Ambiente, das sowohl intensiv als auch intim wirkt. Die Konzerte haben etwas Erdendes und zugleich Inspirierendes. Jazz, der oft mit urbanem Leben assoziiert wird, bekommt in der Gnadenkirche eine spirituelle, fast meditative Dimension. Musikerinnen und Musiker berichten häufig davon, dass sie hier besonders frei und kreativ spielen können – getragen vom Raum und vom Publikum.

Neugierig geworden? Allensbach lädt ein Sie auf diesen vielseitigen akustischen Reisen zu begleiten, denn Musik kennt keine Grenzen. Allensbach Hat´s

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© Michael Staab www.michaelstaab.com

Kalle Kalima

Kalle Kalima, geboren 1973 in Helsinki, Finnland, ist ein Jazzgitarrist, Bandleader und Komponist, der sich durch seine Vielseitigkeit, seinen erfindungsreichen Stil und seine Bereitschaft, musikalische Grenzen zu überschreiten, einen Namen gemacht hat. Trotz finnischer Wurzeln ist Kalima seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Jazzszene und hat sich international einen Ruf als innovativer Musiker erarbeitet. Kalle Kalima ist das Titelgesicht unserer diesjährigen Zeitung JIMI - Jimi Hendrix - Kalle Kalima.

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17.4.2026 um 19:30 Uhr - Dee Dee Bridgewater © Kimberlym Wang

Linz (A)

Jazz im Brucknerhaus Linz


Die Jazz-Reihe im Brucknerhaus präsentiert auch in der Saison 26/27 großartige Interpret:innen. Zwei herausragende Pianisten, zwei Instrumente, zwei musikalische Welten, Klassik und Jazz, und ein Abend, an dem die Grenzen dazwischen miteinander verschmelzen eröffnen die Saison  26/27 am 14.09.2026. Jazz-Superstar und Grammy-Award-Gewinner Brad Mehldau, der wohl »einflussreichste Jazzpianist der letzten 20 Jahre« (New York Times), prägt den modernen Jazz mit Interpretationen, die Intellekt, Emotion und Struktur in sich vereinen. Kirill Gerstein, gleichermaßen in der Klassik und im Jazz versiert, wird für seine dynamische Künstlerschaft und Neugier gefeiert, mit der er unterschiedliche musikalische Stimmen fantasievoll miteinander verbindet. »Ich fühlte mich sofort instinktiv in seine musikalische Sprache hineingezogen«, sagt Kirill Gerstein über Brad Mehldau. Der wiederum gibt zurück: »Er ist ein Virtuose mit erstaunlich großem und vielseitigem Repertoire … aber er ist noch viel mehr als das.« Gemeinsam verwischen Mehldau und Gerstein die Grenzen zwischen Genres, Epochen und Traditionen in einem musikalischen Dialog, der sowohl tiefschürfend intellektuell als auch mitreißend menschlich ist. Doch zuvor wartet die Saison 25/26 noch mit zwei herausragenden Konzerten auf: Am 17. April 2026 tritt das Dee Bridgewater Quartet auf. Mit ihrer herausragenden Stimme und fesselnden Bühnenpräsenz präsentiert die Grande Dame des Jazzgesangs gemeinsam mit ihren Mitmusikerinnen ihr mitreißendes Programm We Exist! Und am 18. Mai.2026 schließt der schottische Pianist Ferus McCreadie das Jazz Programm in der Saison 25/26.  Der schottische Pianist verbindet Jazz und Folk und verleiht seiner Musik eine weltoffene Sprache, in der alles möglich zu sein scheint.

www.brucknerhaus.at


Brad Mehldau © Yoshika Horita

scène Cap Vert © Jean-Michel Meunier

Nantes (F)

Les Rendez-vous de l’Erdre
24.–30.08.2026

In Nantes befindet sich das Herzstück des Festivals an den Ufern der Erdre mit den Dörfern, der Flotte von Freizeitbooten im Bassin Ceineray und den sechs Bühnen, auf denen die ganze Vielfalt des heutigen Jazz präsentiert wird. Jazz ist in all seinen Formen vertreten: zeitgenössischer Jazz, Blues, Swing, Elektro ... und wird von den größten Künstlern der französischen und europäischen Szene präsentiert. Auch Nachwuchsmusiker sind gut vertreten, insbesondere durch das Sprungbrett Blues und die Bühne Talents Jazz in der Loire-Atlantique. Etwa 50 % der Künstler stammen aus der Region Pays de la Loire. Die Besatzungen der historischen Boote, die an die Geschichte der Erdre und der Flussschifffahrt erinnern, kommen zusammen, um ihre gemeinsame Leidenschaft zu teilen und die 28 km der schiffbaren Erdre zu befahren.

www.rendezvouserdre.com

COPENHAGEN JAZZ FESTIVAL 2019 © photo Kristoffer Juel Poulsen

Kopenhagen (DK)

Copenhagen Jazz Festival
03.–12.07.2026

Seit 1979 findet jedes Jahr im Sommer das Copenhagen Jazz Festival statt, eines der wichtigsten internationalen Musikereignisse Europas, das sich durch herausragende künstlerische Qualität und einen starken Fokus auf neue Entwicklungen im dänischen und internationalen Jazz auszeichnet. Das Festival umhüllt die dänische Hauptstadt und bietet den 250.000 Gästen, die Jahr für Jahr zu uns kommen, ein reichhaltiges musikalisches Fest. Genießen Sie Live-Jazz auf den Straßen der Stadt, in ihren Clubs, Cafés und Konzerthallen sowie an Open-Air-Veranstaltungsorten – alles im Herzen des historischen Kopenhagen.

www.jazz.dk

Heidelberg_Metropolregion_Bild Tom Skinner © Jason Evans

Metropolregion Rhein-Neckar
Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg

Enjoy Jazz
02.10.–07.11.2026

Mit Enjoy Jazz findet das größte Jazzfestival Deutschlands und eines der renommiertesten seiner Art in Europa alljährlich in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen statt. Vom 2. Oktober bis zum 7. November 2026 präsentieren die Macher:innen bei der 28. Ausgabe des „Festival for Jazz and More“ unter anderem Lizz Wright, das Sullivan Fortner Trio, Melody Gardot, Tom Skinner sowie The Messthetics & James Brandon Lewis.

www.enjoyjazz.de

Michael Riessler (Bassklarinette) © Udo Eberl

Ulm

50 Jahre Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm e.V.
30.10.–01.11.2026

Seinen 50. Geburtstag feiert der Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm in diesem Jahr. Seit nunmehr 50 Jahren ist es sein Bestreben, zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik von internationalem Niveau nach Ulm zu holen und den Künstlern ein adäquates Ambiente zu bieten.

In den ersten Jahren waren es die Jazzgrößen der 70er- und 80er-Jahre: Chet Baker, Dizzy Gillespie oder Art Blakey, aber auch Neuerer wie Pianist Cecil Taylor oder Saxofonist Sam Rivers. Seinem Anspruch, ausschließlich musikalische Qualität zur Leitlinie seines Programms zu machen, ist der Verein, der seit nunmehr über 30 Jahren im Ulmer Stadthaus, einem postmodernen Bau des New Yorker Stararchitekten Richard Meier, seine Konzerte veranstaltet, bis heute treu geblieben. Dass dem immer noch so ist, zeigt die Auszeichnung mit einem Applaus Award, den der Verein im vergangenen Jahr als eine der besten kleinen Konzertreihen in Deutschland entgegennehmen durfte. Entsprechend hochkarätig ist denn auch das Programm, das der Verein für sein Jubiläumswochenende vom 30. Oktober bis 1. November zusammengestellt hat. Eröffnet wird es von dem Bassklarinettisten Michael Riessler und seinem neu formierten Trio – der gebürtige Ulmer Riessler gilt als Deutschlands wichtigster Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik. Danach Deutschlands derzeit wohl herausragendster Jazzmusiker, der Pianist Michael Wollny. Er bringt den französischen Sopransaxofonisten Emile Parisien mit an die Donau. Am zweiten Abend gastieren der New Yorker Pianist Craig Taborn (im Duo mit Trompeter Peter Evans) und der Tenorsaxofonist James Carter mit seinem Organ Trio und einer Hommage an  John Coltrane, dessen 100. Geburtstag die Jazzwelt in diesem Jahr feiert, im Stadthaus. Die seit vielen Jahren in New York lebende Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier eröffnet dann mit ihrem Short Cut Trio den dritten Abend, bevor Akkordeon-Altmeister Richard Galliano mit seinem New Viaggio Trio das dreitägige Festival beswingt ausklingen lässt.

Begleitet wird das dreitägige Festival von einer Fotoausstellung mit Jazzfotografien aus 50 Jahren Verein für moderne Musik, die ab dem 22. Oktober im 1. OG. des Stadthauses zu sehen sein wird.

www.verein-fuer-moderne-musik.de

Montreux (CH)

Ein Haute-Couture-Plakat  von Kévin Germanier für das  60. Montreux Jazz Festival 2026

Der Walliser Modedesigner Kévin Germanier gestaltete das Plakat für das 60. Montreux Jazz Festival, das vom 3. bis 18. Juli 2026 stattfinden wird. Mit seiner Inspiration von Haute-Couture-Kleidungsstücken stellt dieses farbenprächtige Werk das erste bestickte Plakat in der Geschichte des Festivals dar.

Eine angemessene Extravaganz: Das Montreux Jazz Festival schmückt sich zur Feier seiner 60. Ausgabe mit einer Haute-Couture-Kreation. Kévin Germa- nier entwarf als erster Modedesigner ein Plakat für das Festival. Der aus dem Wallis stammende Künstler lebt heute in Paris und hat sich als eines der vielversprechendsten Talente der internationalen Szene etabliert. Nachdem er Björk, Beyoncé und Lady Gaga eingekleidet hatte, entwarf er zuletzt die Kostüme für die Eröffnungs- und Abschlusszeremo- nien der Olympischen Spiele 2024 in Paris sowie für den Eurovision Song Contests 2025 in Basel.

Ein Werk aus 60’000 Perlen und Pailletten

Die strahlende Üppigkeit des Werkes offenbart sich in der Fülle seiner Details. Kévin Germanier hat das Upcy- cling zu seinem Markenzeichen gemacht: Alle Elemente des Plakats stammen aus früheren Kreationen und wurden somit recycelt. Über 60’000 Pailletten und Perlen aus Glas, Holz und Kunststoff wurden sorgfältig auf einen Samtstoff gestickt. Auch Wolle und sogar Teile von Elektrorohren sind zu erkennen. Die Farbexplosion erscheint umso intensiver, da sie sich vom absolut schwarzen Hintergrund abhebt.

Das physische Werk wird vom 7. November 2025 bis zum 22. März 2026 im MUDAC in Lausanne im Rahmen der Ausstellung « Les Monstrueuses. Carte blanche à Kévin Germanier » zu sehen sein. Anschliessend wird es vom 3. bis 18. Juli im Shop des Montreux Jazz Festivals ausgestellt.

www.montreuxjazzfestival.com
www.kevingermanier.com